Lateinamerika ist die am stärksten vom Coronavirus betroffene Region der Welt – Update

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In vielen Ländern Lateinamerikas sind Medikamente für Grippe ausverkauft (Foto: Latinapress)
Datum: 27. Juli 2020
Uhrzeit: 15:12 Uhr
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Autor: Redaktion
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Fälle von Coronavirus in Lateinamerika haben zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie die Gesamtzahl der Infektionen in Nordamerika übertroffen. Aus einer „Reuters-Zählung“ geht hervor, dass Brasilien, Mexiko, Peru, Kolumbien und Argentinien einen starken Anstieg der Infektionen zeigen. Laut Zählung, die auf Daten der von den Regierungen der einzelnen Länder zur Verfügung gestellten Informationen basiert, umfasst Lateinamerika 4.327.160 Fälle im Vergleich zu 4.308.495 Infektionen in Nordamerika (USA und Kanada). Auf diese Weise ist die Region weltweit am stärksten von der Krankheit betroffen. In den letzten 24 Stunden bis Sonntag (26.) gab es in Lateinamerika 83.605 neue Fälle, verglichen mit 66.124 in den USA und Kanada. Darüber hinaus treten aktuell in Lateinamerika 26,83 Prozent der Fälle weltweit auf, verglichen mit 26,72 Prozent der nordamerikanischen Länder.

Die Vereinigten Staaten sind nach wie vor das Land mit der weltweit höchsten Anzahl infizierter und verstorbener Menschen – fast 4,2 Millionen bzw. etwas mehr als 143.000 -, gefolgt von Brasilien – fast 2,4 Millionen und fast 87.000. Mexiko, Peru und Chile gehören ebenfalls zu den zehn Ländern mit den meisten Fällen. In den letzten Tagen haben Kolumbien und Argentinien in ihrem Hoheitsgebiet einen starken Anstieg der Infektionen und Todesfälle verzeichnet und befinden sich derzeit auf den Positionen fünfzehn und zwanzig unter den am stärksten betroffenen Nationen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit über 16,1 Millionen Menschen infiziert. Gesundheitsexperten betonen, dass offizielle Daten mit ziemlicher Sicherheit nicht alle Infektionen und Todesfälle melden, insbesondere in Ländern mit begrenzter Test-Kapazität.

Update

„Die derzeitige Coronavirus-Pandemie, die mehr als 16 Millionen Menschen infiziert hat, ist mit Abstand der weltweit schlimmste Gesundheitsnotstand“, so der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Die Welt kann sie nur unter strikter Einhaltung der Gesundheitsmaßnahmen besiegen, vom Tragen einer Maske bis zur Vermeidung von Menschenmassen, fügte Tedros in einem virtuellen Auftritt in Genf hinzu.

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