Guatemala: Indigene Familien fliehen nach Brandanschlag

brand

Nach Angaben der mächtigen Bauernorganisation "Comité de Unidad Campesina" (CUC) wurden zahlreiche Häuser verwüstet, geplündert und niedergebrannt (Foto: cuc.org)
Datum: 17. August 2020
Uhrzeit: 12:52 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Mindestens vierzig Bauernfamilien der Q’eqchi‘-Ethnie sind in die Berge von Alta Verapaz geflohen. Sie suchen in der Waldregion im Norden Guatemalas Schutz, nachdem eine bewaffnete Gruppe sie aus ihren Häusern vertrieben hatte. Nach Angaben der mächtigen Bauernorganisation „Comité de Unidad Campesina“ (CUC) wurden zahlreiche Häuser verwüstet, geplündert und niedergebrannt. Die Ureinwohner des Dorfes Alta Verapaz sind laut einem Bericht von „Reuters“ ehemalige Arbeiter einer Kaffee-Farm, die vor Jahren das Land ihrer ehemaligen Arbeitgeber, der Familie Dieseldorff, besetzt hatten.

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat Alarm geschlagen über die Zunahme der Tötungen von hauptsächlich indigenen Aktivisten in Guatemala. Präsident Alejandro Giammattei verurteilte auf seinem Twitter-Account den Angriff auf die Bauern und sagte, dass die „Sicherheit und das Leben der Siedler“ garantiert werden.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2020 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!