„Ungeheure Verstöße“: Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Venezuela

maduro

Diktator Maduro hält sich nur noch mit Hilfe des Militärs an der Macht (Foto: Archiv)
Datum: 16. September 2020
Uhrzeit: 15:22 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela finden seit Jahren und vor den Augen der Weltöffentlichkeit Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt. Diktator Nicolás Maduro hält sich mit Hilfe des Militärs an der Macht, Demonstrationen gegen das Regime werden regelmäßig zusammengeknüppelt und „Andersdenkende“ ermordet. Die Ermittler der Vereinten Nationen (UN) teilten mit, dass das Regime „ungeheure Verstöße“ begangen hat, die „Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommen“. Fälle von willkürlichen Morden, Folter, Gewalt und Verschwindenlassen wurden in einer Informationsmission für den UN-Menschenrechtsrat untersucht.

Laut dem UN-Team sind Machthaber Maduro und andere hochrangige Beamte an den Verbrechen beteiligt. In dem Bericht vom Mittwoch (16.) teilte das UN-Team mit, dass die Sicherheitsdienste Venezuelas seit 2014 in ein Muster systematischer Gewalt verwickelt sind, um die politische Opposition zu unterdrücken und die Bevölkerung allgemein zu terrorisieren. Maduro und die Innen- und Verteidigungsminister waren sich nicht nur der Verbrechen bewusst, sondern gaben auch Befehle für koordinierten Operationen und stellten Ressourcen zur Verfügung, heißt es in dem Bericht. Gleichzeitig wurde die Intervention des Internationalen Strafgerichtshofs IStGH vorgeschlagen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    cocalero

    traurige wahrheit.
    und die welt schaut zu.
    typische linke diktatur.
    das hat nix mit sozialismus zu tun. habe freunde in venezuela. wahnsinn echt.
    die leute haben z.t. kapituliert vor dem staatsterror. leute wegen einfachsten erkrankungen. keine remedios vorhanden. maduro gehört erxxxxx!

  2. 2
    Miguel

    Das ist doch schon seit Jahren bekannt, wie lange dauert so eine Anklage.
    Wie lange braucht der Internationale Strafgerichtshof??? Es ist unfassbar. Verhandlung, Verurteilen, Entzug der diplomatischen Immunität und weltweit zur Fahndung aussetzen.
    Das sollte für viele Diktaturen gelten.
    Das würde letztendlich auch die Kosten für einen internationalen Strafgerichtshof rechtfertigen.

    • 2.1
      Peter Hager

      „…Entzug der diplomatischen Immunität und weltweit zur Fahndung aussetzen.“ Das ist doch längst geschehen. Aber selbst die $15 Millionen Kopfgeld nutzen nichts, solange diese Verbrecher in Flugzeugen von Schurkenstaaten, wie Iran, Syrien, China, Russland, Türkei, Nord Korea, unbehelligt um die ganze Welt fliegen können? Und in Spanien gehört sogar der Vizepräsident zu den Unterstützern von Massenmord und Folter in Venezuela, während getreue genossen in Deutschland es nur als Opposition in den Bundestag geschafft haben. Solange ideologisch verblendete, regelrecht hysterische Marxistinnen, wie Janine Wissler oder Heike Hänsel, hier als „Demokraten“ durchgehen, brauchen wir uns über Maduro nicht aufzuregen.

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