Brasilien: Zusammenbruch des Gesundheitssystem im Amazonas – Update

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Ein Team unter der Leitung des Immunologen Ester Sabino sammelte Genomdaten aus COVID-19-Tests in Manaus, aus denen hervorgeht, dass zweiundvierzig Prozent der bestätigten Fälle mit der neuen Variante infiziert waren (Foto: AgenciaBrasil)
Datum: 15. Januar 2021
Uhrzeit: 13:44 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der brasilianische Gesundheitsminister Eduardo Pazuello hat den „Zusammenbruch“ des öffentlichen Gesundheitssystems im Bundesstaat Amazonas infolge des Wiederauflebens der Coronavirus-Pandemie in dieser Region bestätigt. „Die Bundeshauptstadt Manaus hatte im April letzten Jahres den schlimmsten Moment der Pandemie. Jetzt befinden wir uns in Manaus wieder in einer äußerst ernsten Situation“, erklärte Pazuello während des Wochenprogramms des brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro in den sozialen Netzwerken.

Neben dem Präsidenten gab General Pazuello bekannt, dass sechs Flugzeuge der brasilianischen Luftwaffe (FAB) und der Marine in die Region reisen, um Patienten in andere Bundesstaaten auszufliegen und hauptsächlich Sauerstoff in die Region transportieren.

Update, 23. Januar

Eine neue Variante des Coronavirus ist bereits für etwa die Hälfte der Neuinfektionen in der brasilianischen Stadt Manaus im Amazonasgebiet verantwortlich. Dies bestätigt ein hohes Ausbreitungsrisikos des neuen Stamms. Ein Team unter der Leitung der Immunologin Ester Sabino sammelte Genomdaten aus COVID-19-Tests in Manaus, aus denen hervorgeht, dass zweiundvierzig Prozent der bestätigten Fälle mit der neuen Variante infiziert waren, deren Mutation den britischen und südafrikanischen Varianten ähnelt.

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