Exodus aus Venezuela: Täglich flüchten Tausende vor der Diktatur

flucht

Die Notleidenden sind auf der Suche nach Nahrung, Arbeit und berichten von einem Horror-Szenario in ihrem Heimatland (Foto: oimparcial)
Datum: 06. Februar 2021
Uhrzeit: 11:29 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die anhaltende Krise im südamerikanischen Land Venezuela rückt durch die Corona-Pandemie in den Hintergrund der Weltöffentlichkeit. Täglich flüchten Tausende vor der Diktatur und unter den Verzweifelten sind immer öfter Frauen und unbegleitete Kinder. Peru beherbergt jetzt über eine Million vertriebene Venezolaner, ein massiver Anstieg zu den 7.000 im Januar 2016. Aufgrund des Anstiegs der Flüchtlinge ist Peru hinter Kolumbien der zweitgrößte Empfänger von Venezolanern und der größte Gastgeber von venezolanischen Asylbewerbern weltweit.

Ungefähr achtzig Prozent der venezolanischen Flüchtlinge haben sich in der Hauptstadt Lima niedergelassen und berichten von dramatischen Zuständen in ihrem Heimatland. Die meisten Venezolaner leben in den nördlichen Arbeitervierteln der Stadt, ziehen allerdings zunehmend in kleinere Küstenstädte außerhalb von Lima – einschließlich der Regionen Arequipa, Lambayeque und La Libertad.

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Kommentarbereich

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  1. wann wird dieser unsäglichen regierung, weltweit mal einhalt geboten?? das land haben sie schon vernichtet,und jetzt vernichten sie auch noch die einwohner. unglaublich daß nichts unternommen wird.

    • 1.1
      C.H.Sievers

      „ wann wird dieser unsäglichen regierung“,

      Welche Regierung?
      Was für eine Regierung?
      Die herrschende Gangster- Camarilla dort,……..dass ist k e i n e Regierung. Sie gibt sich nur, auch Dank auskömmlicher Hilfe von Außen, einen solchen, regierungsähnlichen Anstrich.

    • 1.2
      Peter Hager

      Kein Land der Welt ist daran interessiert. EInzig die USA sollten ein geopolitisches und sicherheitsrelevantes Interesse daran haben. Doch Trump war die Marionette Putins. Und die Democrats sind Sozis, die für Friede, Freude Eierkuchen mit jedem stehen, unter Missachtung vitaler Interessen von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten, genau wie jeder Sozi in jedem Land der Welt. – Es bräuchte eine Republikanische Partei der Ära Ronald Reagans, nicht den rechtsradikalen Haufen von heute, um die Position des Westens gegenüber den Regierungen Russlands, Chinas, des Irans, der Türkei und Kubas zu stärken.

  2. 2
    Galgo

    Schlimme Lage, wie in sehr vielen Ländern dieser Erde, also, warum sollte man sich in Zeiten des Abwendens von Erdöl ausgerechnet um Vzla. bemühen? Vzla. ist einem Gernegross Pato Donald auf den Leim gegangen, es reicht nun. Änderung, Möglichkeit zu einer Demokratisierung??? Woher ? Mit wem? Begleitet durch welches Land? Wer sollte da Intersse haben?? Zuviele Länder Lateinamerikas sind entweder scharf Links ode scharf Rechts, sie haben mal zwischendurch evtl. eine „demokratische Regierung“ gehabt, im Prinzip waren immer Ausbeuter (mal mehr, mal weniger) an der Macht. Einziges Vorbild ist und bleibt Costa Rica und auch diesem kleinen Land macht man das Leben immer schwerer durch all diese Migranten aus Staaten die höchst kriminell sind, deshalb sind diese Migranten nicht automatisch kriminell, aber die Schwelle dahin wird immer leichter. Sie haben als Einzigen bis dato den demokratischen Nachbarn, nur die USA gehabt (bereits Geschichte), (weiter weg Canadá), NUN? was hat man als Vorbilder, Verbündete??Mehr oder weniger die gleiche Gemengenlage wie in Asien oder Afrika. Da ist mal irgendwo ein kleiner Staat dazwischen der es mehr oder weniger demokratisch schafft, aber sich gegen die wilden Linken oder Rechten dann wieder zur Wehr setzen muss.Entschuldigung , eine Sch…… Welt! Zuviele geldgierige Machthaber und verblödete Wähler und Anhänger weltweit, je mehr Bevölkerung, desto mehr irssinge Wilde, 3/4 der Menschheit sollte nicht zu Wahlen zugelassen werden. Wäre so oder so besser, wenn endlich mal diese irrsinge Vermehrung (Bevölkerung weltweit) aufgehalten würde??? Weniger „Glauben“ ganz egal welche Glaubensrichtung, und das Problem wäre leichter zu bewältigen, Einkinderehen, mehr nicht, „gesundschrumpfen“ wäre mal angebracht!

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