USA: Venezuela weiterhin Bedrohung der nationalen Sicherheit

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US-Präsident Biden setzt Kurs seiner Vorgänger fort (Foto: Archiv)
Datum: 04. März 2021
Uhrzeit: 03:37 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im März 2015 hat US-Präsident Barack Obama Venezuela erstmals offiziell zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten erklärt und Sanktionen gegen Beamte des Maduro-Regimes verhängt. Der Beschluss, der jährlich erneuert wurde, wird nach Angaben aus Washington nun um ein weiteres Jahr verlängert. Grund dafür sind anhaltende Verletzungen der Menschenrechte im südamerikanischen Staat, ebenfalls die Verfolgung politischer Gegner des Regimes und Einschränkung der Pressefreiheit.

„Die Situation in Venezuela stellt weiterhin eine ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten dar. Ich habe die Notwendigkeit festgestellt, den nationalen Notfall fortzusetzen“, so US-Präsident Biden.

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  1. 1
    C.H. Sievers

    Na und…..?
    Ändert diese „Feststellung“ auch nur irgend etwas?
    Ich meine wenigstens nur ein kleines bisschen?
    Lächerlich das Ganze, einfach nur lächerlich.

  2. 2
    Galgo

    Diese Feststellung ändert nicht´s für Vzla., aber für den neuen Präsidenten der USA, er kann sich weiter um die Probleme im eigenen Land kümmern und muss sich jetzt nicht mit Vzla. beschäftigen. Die Politik von big Donald kann er also erstmal weiterführen was Vzla. betrifft, nicht so vollmundig und mit spitzem Mündchen, aber im Grunde genommen heisst dies ganz simpel, Jungs von der Opposition, seht mal zu dass ihr etwas auf die Reihe bekommt, aus USA kommen keine Truppen, keine Marines, keine Geheimkommandos von irgendwelchen Privatfirmen die sich auf Regierungsstellen berufen könnten. Man verurteilt die Regierung von Vzla.aber Hilfe ist nicht zu erwarten. Diese Reaktion war zu erwarten, ist wenigstens eine faire Art die Wahrheit zu sagen und nicht wie der Vorgänger, der hat mit allen venezolanischen Oppositionellen gespielt, gefährlich gespielt. Vzla. muss sich selbst helfen und darf nicht auf Hilfe von Aussen warten, da wird nichts kommen, ausser vielleicht wieder so ein Showmensch der sich gerne profilieren möchte und die ganze Angelegenheit noch unerträglicher macht. In diesem Sinne Herr Sievers, es ist müssig sich über diese ganzen Artikel zu äussern, habe Familie die dort drüben lebt und überlebt und man sollte sich mal wirkliche Meinungen von „drüben“ anhören, für unsere Ohren alles unwirklich, ist aber die vzla. Wirklichkeit, zumindest bis auf Weiteres.

  3. 3
    C.H.Sievers

    Ich lebe nicht mehr in Venezuela und von meiner Familie dort auch keiner mehr. Allerdings pflege ich regelmäßigen Kontakt zu dort noch verbliebenen Freunden und Bekannten, sowie intensiv zu in Deutschland lebenden venezolanischen Auswanderern und Geflüchteten. Mir sind die Berichte und hanebüchenden Zustände bestens bekannt.
    Ansonsten kann ich Ihrem Kommentar nur hinzufügen, Sie sehen das vollkommen richtig und realistisch.
    Ja, die Veränderung in Venezuela muss von innen heraus geschehen, was aber in Anbetracht derzeitiger Zustände und Situation, unter völliger Kontrolle einer mafiotischen Gangster- und Mörderbande ausgeschlossen erscheint. Zudem ist es der venezolanische Bürger mehrheitlich nicht gewohnt, sich deswegen selbst die Finger schmutzig zu machen. Das sollen mal traditionell schnell die nicht geliebten „Ausländer“ machen. Die augenblickliche venezolanische Wirklichkeit ist sehr hässlich und insbesondere hoffnungslos.

  4. 4
    Peter Hager

    Vielleicht muß mit eigenen Augen gesehen haben, mit welcher militärischen Macht dir Russen in Venezuela eingefallen sind, in welchem Ausmaß sie das Land komplett ausbeuten und versklaven. Ich war dort, als dies geschah. Die Kubaner sind schon fast an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängt. Das geht so weit, daß die PDVSA inzwischen einen zweiten Firmensitz in Moskau hat, neben dem in Maracaibo, angeblich um Sanktionen zu umgehen. So ist sichergestellt, daß davon kein Cent beim venezolanischen Volk ankommt. DIe Einnahmen in Dollar landen direkt bei Putin und seiner Verbrecherbande, in deren Dunstkreis sich ja auch Ex-Bundeskanzler Schröder bewegt. Vor Jahren hatte ich mal im Scherz geschrieben, der könnte auch noch Präsident der PDVSA werden. Falls es de-facto noch nicht so weit sein sollte, fehlt zumindest nicht mehr viel.

    Russland beschränkt sich in Südamerika nicht auf Venezuela, in seinen teils subversiven, teil gewalttätigen imperialistischen Aktivitäten. SIe schüren Aufruhr und Unzufriedenheit im ganzen Subkontinent. Jede U.S. Regierung muß dies als die gefährlichste Bedrohung der vitalen Interessen ihres Landes seit dem 2. Weltkrieg erkennen und entsprechend handeln. Aus Liebe zum venezolanischen Volk wird da nichts passieren. Wenigstens haben die USA jetzt wieder einen Präsidenten, der nicht vom Kreml an der Leine geführt wird. Und er scheint nicht so weit links zu stehen, wie viele vor seiner Wahl befürchtet hatten. Ein ganz klein wenig Hoffnung sehe ich deshalb schon, daß er die Russen in ihre Schranken weißt. Dazu braucht es keinen Krieg, denn Russland tritt nur da entschlossen auf, wo sie mit Weicheiern rechnen können. Mit einer gut gerüsteten Wirtschaftsmacht können sie sich nicht anlegen, mangels Ressourcen. Vor allem nicht jenseits eines Ozeans. Die Methode eines Ronald Reagan hat seinerzeit funktioniert, sie würde es auch heute wieder.

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