Ecuador: 4,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt

koks

Die Drogen waren in 813 Paketen verpackt und trieben im Wasser (Fotos: Policía Nacional del Ecuador)
Datum: 20. Mai 2021
Uhrzeit: 13:52 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach einer kombinierten Operation zwischen der ecuadorianischen Marine und einem P3C-Seeaufklärungsflugzeug der U.S. Joint Interagency Task Force South (JIATF South) haben Mitglieder der ecuadorianischen Küstenwache am 12. April 2021 insgesamt 950 Kilogramm Kokain vor der Küste der Provinz Manabi beschlagnahmt. Die Drogen waren in 813 Paketen verpackt und trieben im Wasser. Nach Angaben der Marine war das Kokain war für Europa bestimmt. In einer anderen Operation konnte mit Hilfe des Rauschgiftspürhundes „Binomial“ der Transport von 1.846 Kilogramm Kokain aus dem Seehafen von Guayaquil am 5. April verhindert werden, die in Containern in die Niederlande verschifft werden sollten. Bereits am 4. April wurden, ebenfalls im Seehafen von Guayaquil, 1.744 Kilogramm Kokain in einem Container gefunden, der für das Vereinigte Königreich bestimmt war.

Siebzig Prozent der Drogen, die von Ecuador in die USA oder nach Europa verschifft werden, sind in Sendungen versteckt, die Guayaquil verlassen. Die am häufigsten angewandte Versandmethode ist laut den Behörden die Öffnung von bereits versandfertigen Containern. Ohne Wissen der Reederei und der Eigentümer wird das Rauschgift dann zwischen der Ladung versteckt. Um die Kapazitäten zur Zerschlagung dieser transnationalen kriminellen Organisationen zu stärken, spendete die US-Regierung über ihr Büro für internationale Drogen- und Strafverfolgung (INL) an der US-Botschaft in Quito am 8. April den Behörden 45 Hunde, 26 Fahrzeuge und Computerausrüstungen im Wert von mehr als 2,1 Millionen US-Dollar.

Diese Spende ist Teil der fortlaufenden Unterstützung, die die USA der nationalen Regierung Ecuadors durch Spenden, technische Hilfe, Ausbildung und den Umbau der Infrastruktur zukommen lassen, um den gemeinsamen Kampf gegen das grenzüberschreitende organisierte Verbrechen, den Drogenhandel und die mit solchen Verbrechen verbundene Gewalt und Unsicherheit voranzutreiben. Laut General Carlos Cabrera, stellvertretender Kommandant der „Policía Nacional del Ecuado“ (PNE), konnten Dank dieser und vorangegangen Spenden im Jahr 2020 mehr als 128 Tonnen Drogen beschlagnahmt werden.

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