„Favela Mundo“ fördert die Vielfalt in Rio

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Heute ist der Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2002 eingeführt wurde (Foto: Divulgação Portal IPHAN)
Datum: 21. Mai 2021
Uhrzeit: 20:45 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Während der Covid-19-Pandemie hat die Nichtregierungsorganisation „Favela Mundo“ aus Rio de Janeiro Theater-, Musik- und Tanzvideos für Kinder und Jugendliche erstellt. Sie spiegeln die verschiedenen Kulturen, aus denen Brasilien besteht. Um die Inhalte zu sehen, greifen Sie einfach auf die sozialen Netzwerke der Organisation zu. Indigene, angolanische und nigerianische Geschichten, Frevo, Samba, Jongo und Cantigas gibt es auf „Youtube“, „Facebook“ und „Instagram“.

Heute ist der Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2002 eingeführt wurde. „Dieses Jahr arbeiten wir an der Vielfalt mit den verschiedenen kulturellen Einflüssen, die die brasilianische Kultur ausmachen. Es ist wichtig für unsere Kinder, diesen Kontakt zu haben“, so der Gründer der NGO, Marcello Andriotti. Das Projekt wurde 2010 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Bürgerschaft durch Kultur zu fördern, mit Tanz-, Musik- und Theaterkursen. Es hat bereits zwölf Gemeinden in Rio de Janeiro durchlaufen und mehr als 6.100 Kinder und Jugendliche betreut. Nachdem die „Favela Mundo“ ihre Arbeit auf Veranstaltungen in den USA, Kanada, Mexiko, Kuba und Marokko vorgestellt hat, wurde sie 2014 von den Vereinten Nationen (UN) als Modell für soziale Inklusion in Großstädten anerkannt.

Seit März letzten Jahres werden kulturelle Aktivitäten für Kinder in einer virtuellen Form durchgeführt. „Unsere ersten Videos zielten darauf ab, Eltern dabei zu helfen das Zuhause in eine Lernumgebung zu verwandeln. Die Videos lehren, wie man das Kind zum Singen, Tanzen, Turnen und Theaterspielen im Haus anregen kann“, so Andriotti. Ein weiterer Aspekt des Projekts ist die professionelle Ausbildung der betreuten Familien in der „Favela Mundo“, in der vor der Corona-Pandemie mehr als 1.800 Menschen betreut wurden. Zwischen Oktober und April waren im Rahmen des Projekts „Arte Gerando Renda“ 3.000 Schüler für Fernkurse zu Kostümen und Requisiten, künstlerischem Make-up, verzierten Nägeln und Kunsthandwerk eingeschrieben.

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