Uruguays Exporte wachsen jährlich um 54,9 Prozent

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China blieb das erste Ziel für uruguayische Produkte, insbesondere für Fleisch (Foto: Latinapress)
Datum: 02. Juni 2021
Uhrzeit: 13:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Uruguays Exporte sind im Jahresvergleich um 54,9 Prozent gestiegen. Dies belegt ein am Dienstag (1.) veröffentlichter Bericht der Uruguayischen Exporteurs Union (UEU) der auch zeigt, dass zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai der Anstieg 33,9 Prozent betrug. Nach Angaben der Exporteursvereinigung ist dies der größte monatliche Anstieg seit Juli 2008: Im Mai beliefen sich die Exportanträge auf 908 Millionen US-Dollar, summierten sich in diesem Jahr bisher auf 3,517 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit das Ergebnis von Januar bis Mai 2020 um 33,9 Prozent. Im Jahresvergleich bis Mai stiegen die Verkäufe um 9,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum, der im Mai 2020 abgeschlossen wurde, so dass die bisherigen Steigerungen im Jahr 2021 die Rückgänge von Juni bis November 2020 aufgrund der globalen Corona-Pandemie übertrafen. Wenn man jedoch die Exporte aus den Zollfreizonen hinzurechnet, dann gab es im Mai einen Anstieg von 58,8 Prozent und im bisherigen Jahresverlauf einen Anstieg von 30,7 Prozent.

China blieb das erste Ziel für uruguayische Produkte, insbesondere für Fleisch, Sojabohnen, Holz, Milchprodukte, Wolle und Leder. Der Anstieg der Anfragen nach Waren aus dem südamerikanischen Land im Mai erklärt sich durch die Erholung der Destinationen sowohl in Asien, der Region (Argentinien und Brasilien) als auch in Europa. Das Hauptziel für uruguayische Exporte ist weiterhin China, gefolgt von Brasilien, den Vereinigten Staaten, Argentinien und Bangladesch. Hervorgehoben wurde auch der Anstieg der Stromexporte nach Argentinien und Brasilien, die im Mai des letzten Jahres „praktisch nicht vorhanden“ gewesen waren.

Im Gegenzug gab es „signifikante Anstiege“ bei den Exporten von Fahrzeugen und Autoteilen in die Region und eine „signifikante Erholung“ bei den Exporten von Wolle, nach China und Europa und Leder nach Thailand, Brasilien, China und Mexiko.

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