Olympisches Tennisturnier in Tokio: Goldmedaillengewinner startet für Brasilien

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João Magalhaes Hueb de Menezes debütierte 2019 für die brasilianische Davis-Cup-Mannschaft (Foto: Luiz Candido/CBT)
Datum: 06. Juni 2021
Uhrzeit: 17:43 Uhr
Ressorts: Brasilien, Sport
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Autor: Redaktion
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Die Olympischen Sommerspiele 2020 sollen vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 in Tokio stattfinden. Ursprünglich sollten die „Spiele der XXXII. Olympiade“ vom 24. Juli bis 9. August 2020 abgehalten werden, doch wegen der sich ab dem Frühjahr 2020 weltweit ausbreitenden COVID-19-Pandemie wurden sie um fast genau ein Jahr verschoben und wurden damit erstmals außerhalb des üblichen 4-Jahres-Rhythmus angesetzt. Ob das Mega-Event pandemiebedingt ohne ausländische Zuschauer, Angehörige von Athleten und mit wenigen „Volunteers“ (Freiwillige Helfer) stattfinden wird, ist noch nicht endgültig geklärt.

Insgesamt treten die Athletinnen und Athleten in 33 Sportarten, in 51 Disziplinen und 339 Wettkämpfen an. Unter anderem werden fünf Wettbewerbe im Tennis ausgetragen. Diese umfassen jeweils ein Einzel für Damen und Herren sowie Doppelkonkurrenzen für Damen, Herren und ein Mixed. Die Wettbewerbe finden im Ariake Tennis Park stattfinden, der Center Court bietet insgesamt 10.000 Zuschauern Platz. Die Farben Brasiliens soll João Magalhaes Hueb de Menezes vertreten. Der am 17. Dezember 1996 in Uberaba (Stadt im Bergwerks-Dreieck Triângulo Mineiro im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais) geborene Menezes hatte sich die Teilnahme mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen gesichert. Doch um sich einen 100%igen Platz zu sichern, muss der Tennisspieler bis kurz vor Olympia unter den Top 300 der Weltrangliste bleiben. Der Rasensport hat auch in Lateinamerika viele Anhänger, dementsprechend gefragt sind Tennis Wett-Tipps für die zahlreichen nationalen und internationalen Turniere, bei denen die Stars oft frenetisch gefeiert werden. Auf einer Schautournee durch Südamerika wurde der Schweizer Ausnahmespieler Roger Federer in Kolumbien, Chile und Argentinien wie ein Rockstar empfangen und als „Seine Majestät“ gefeiert. „Er ist einer der Beatles oder der Rolling Stones, ein Beethoven mit Racket“, titelten die Zeitungen.

Inzwischen ist die Impfung der gesamten brasilianischen olympischen und paralympischen Delegation gegen Covid-19 abgeschlossen. Nach Angaben des Gesundheitsministers Marcelo Queiroga wurden 1.814 Menschen geimpft, darunter Sportler und Trainerstab. Dafür wurden 4.050 Dosen vom amerikanischen Pharmakonzern „Pfizer“ und weitere 8.000 vom chinesischen Hersteller „Sinovac“ (Coronavac) gespendet. Laut Berichten des Brasilianischen Olympischen Komitees „Comitê Olímpico do Brasil“ (COB) werden auch alle zur Begleitung der Delegationen akkreditierten Personen geimpft, darunter Journalisten, Funktionäre und Techniker, die in den unterschiedlichsten Funktionen wie beispielsweise Anti-Doping-Tests tätig sind. Die Impfstoffspende ist Teil einer Strategie des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), um alle Delegationen zu immunisieren, die nach Tokio reisen. „Es ist ein globaler Trend und heute haben bereits fast alle teilnehmenden Nationen ihre Athleten geimpft“, erklärte Queiroga in Brasilia.

Im größten Land Südamerikas hatten die die Impfungen von Sportlern und technischen Kommissionen am Mittwoch (12.Mai) in den Städten Fortaleza, São Paulo und Rio de Janeiro begonnen. Auch in Porto Alegre und im Distrito Federal begann die Immunisierung gemäß vorgelegtem Zeitplan ab dem 17. Mai. Um die Impfung dieser speziellen Bevölkerungsgruppe durchzuführen, hatte das Verteidigungsministerium bei der Logistik der Impfstoffverteilung und bei der Bereitstellung von Anwendungsräumen geholfen.

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