Milliardeninvestition: Gaspipeline zwischen Argentinien und Brasilien

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Argentinien schlägt eine Pipeline vor, die 1.430 Kilometer von den Schiefergasvorkommen in der Provinz Neuquen bis zur brasilianischen Grenze bei Uruguaiana und weitere sechshundert Kilometer von dort bis zur Stadt Porto Alegre verläuft (Foto: /Secom-MT)
Datum: 20. August 2021
Uhrzeit: 10:01 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Brasilien verhandelt mit Argentinien über den Bau einer milliardenschweren Pipeline aus den Schiefergasvorkommen von Vaca Muerta. Dies gab der brasilianische Präsident Jair Messias Bolsonaro am Donnerstag (19.) bekannt. Nach seinen Worten ist die Gaspipeline aus Argentinien eine der Optionen, die seine Regierung zur Senkung des Gaspreises in Brasilien prüft. Der argentinische Botschafter in Brasilia, Daniel Scioli, hatte den Bau der Pipeline bereits im vergangenen Jahr bei Treffen mit Bolsonaro und seinem Bergbau- und Energieminister Bento Albuquerque empfohlen. Argentinien schlägt eine Pipeline vor, die 1.430 Kilometer von den Schiefergasvorkommen in der Provinz Neuquen bis zur brasilianischen Grenze bei Uruguaiana und weitere sechshundert Kilometer von dort bis zur Stadt Porto Alegre verläuft und an das südbrasilianische Gasverteilungsnetz angeschlossen werden soll.

Die Kosten werden auf 3,7 Milliarden US-Dollar für Argentinien und weitere 1,2 Milliarden US-Dollar für den brasilianischen Abschnitt geschätzt. Bolsonaro hat Wirtschaftsminister Paulo Guedes um eine Studie über die Möglichkeit gebeten, die PIS/Cofins-Verkaufssteuer auf Diesel im Januar nächsten Jahres auf Null zu setzen.

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