Chile: Erstes Land in Lateinamerika verfügt über Satelliteninternet

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Das System funktioniert dank einer Reihe von Satelliten in niedriger Umlaufbahn, die das Luft- und Raumfahrtunternehmen zuvor in den Weltraum geschossen hat und die zu einer echten globalen Revolution der digitalen Konnektivität geworden sind (Foto: SpaceX)
Datum: 22. Oktober 2021
Uhrzeit: 11:21 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach monatelangen Pilotversuchen hat das Staatssekretariat für Telekommunikation (Subtel) die Genehmigung für den kommerziellen Betrieb von „Starlink“ in Chile erteilt. Zu diesem Zweck wird das Unternehmen fünf Stationen im ganzen Land installieren und damit ländlichen oder abgelegenen Gebieten eine hochwertige Anschlussmöglichkeit bieten. „Starlink“ ist ein Projekt des Unternehmens „SpaceX“, das dem südafrikanischen Unternehmer Elon Musk gehört. Ziel ist es, in abgelegenen Gebieten, die mit digitaler Infrastruktur wie Glasfaser- oder Mobilfunknetzen nur schwer zu erreichen sind, Anschlussmöglichkeiten zu schaffen. Chile wird das erste lateinamerikanische Land sein, das die Dienste von Musk in Anspruch nimmt. Das System funktioniert dank einer Reihe von Satelliten in niedriger Umlaufbahn, die das Luft- und Raumfahrtunternehmen zuvor in den Weltraum geschossen hat und die zu einer echten globalen Revolution der digitalen Konnektivität geworden sind.

Die Standorte der Bodenstationen sind Caldera (873 Kilometer nördlich von Santiago), Coquimbo (461 Kilometer nördlich), San Clemente (270 Kilometer südlich), Puerto Saavedra (776 Kilometer südlich) und Puerto Montt (1.033 Kilometer südlich). In diesem Zusammenhang erklärte die Ministerin für Verkehr und Telekommunikation, Gloria Hutt, dass „Starlink“ vor einigen Monaten sein Interesse an der Durchführung von Konnektivitäts-Pilotprojekten bekundet habe, die „erfolgreich in Sektoren wie Caleta Sierra (318 Kilometer nördlich von Santiago) und Sotomó (1.093 Kilometer südlich) durchgeführt wurden und nun in der Lage sind, ihr kommerzielles Angebot im ganzen Land anzubieten. „Als Regierung sind wir bestrebt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass den Nutzern verschiedene Konnektivitätsalternativen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit Hochgeschwindigkeitsverbindungen, die es ihnen ermöglichen, überall im Land auf Online-Inhalte zuzugreifen“, so Hutt.

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