Volkswagen investiert in Lateinamerika

VW

Das deutsche Unternehmen hat 2017 eine Produktoffensive gestartet, um sein Modellportfolio mit zwanzig neuen, auf die Bedürfnisse des südamerikanischen Marktes zugeschnittenen Fahrzeugen radikal zu erneuern, die in den letzten vier Jahren auf den Markt gekommen sind und größtenteils in den brasilianischen Werken von Volkswagen gefertigt wurden (Foto: Volkswagen do Brasil)
Datum: 06. November 2021
Uhrzeit: 12:38 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der deutsche Automobilhersteller „Volkswagen“ wird nach offiziellen Angaben in den nächsten fünf Jahren rund 1,15 Milliarden US-Dollar investieren, um seine Wettbewerbsposition auf dem lateinamerikanischen Markt zu stärken. Neben weiteren Fahrzeugprojekten für den lokalen Markt wird die Digitalisierung und Dekarbonisierung in Südamerika zusätzlich vorangetrieben. Dazu gehört auch ein Biokraftstoff-Forschungszentrum als Brückentechnologie für diesen Markt, um die weltweite Elektrifizierungsoffensive von „Volkswagen“ zu ergänzen. Der Konzern erwartet, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021 ein positives Ergebnis auf diesem Markt zu erzielen. Dieser erwartete Erfolg ist zum Teil auf die Senkung der Fixkosten sowie auf Kapazitätsanpassungen in den sechs Werken in der Region im Rahmen eines Umstrukturierungsprogramms zurückzuführen.

Das deutsche Unternehmen hat 2017 eine Produktoffensive gestartet, um sein Modellportfolio mit zwanzig neuen, auf die Bedürfnisse des südamerikanischen Marktes zugeschnittenen Fahrzeugen radikal zu erneuern, die in den letzten vier Jahren auf den Markt gekommen sind und größtenteils in den brasilianischen Werken von Volkswagen gefertigt wurden. Damit wird die Strategie der Konzentration auf ein Produktportfolio mit der Markteinführung der neuen Kompaktwagenfamilie ab 2023 fortgesetzt. Das erste Modell ist der „Polo Track“, der im brasilianischen Werk Taubaté produziert wird und auf der MQB-Plattform basiert.

Neben der Erweiterung des Produktportfolios beschleunigt „Volkswagen“ mit weiteren Investitionen in Lateinamerika den Wandel zum „softwareorientierten Anbieter nachhaltiger Mobilität“. In diesem Zusammenhang tätigt „Volkswagen“ weitere Investitionen in das bestehende Forschungs- und Entwicklungszentrum für Biokraftstoffe in Lateinamerika. Vor allem in Regionen, in denen weite Strecken zurückgelegt werden, in denen Ladeinfrastrukturen nicht weit verbreitet sind und in denen das Angebot an grüner Energie gering ist, können Biokraftstoffe mit positiver Kohlendioxid-Bilanz (CO2) „eine Brücke zum elektrischen Zeitalter schlagen“.

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