Kolumbianisches Start-up für ländliche Bildung gehört zu den besten Lateinamerikas

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Dieses kolumbianische Unternehmen wurde für seine "Libre Escuela-Initiative" ausgezeichnet, die nach Angaben der gleichen Stiftung darauf abzielt, Bildungsgemeinschaften durch offene Bildungsressourcen, Bildungstechnologien und pädagogische Begleitung zu stärken (Foto: Oquei Comms)
Datum: 13. Dezember 2021
Uhrzeit: 17:54 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das kolumbianisches Startup für ländliche Bildung „Fundación para la Equidad Educativa“ (FFE) ist als eines der besten in Lateinamerika anerkannt/ausgezeichnet worden und hat einen Preis in Höhe von sechstausend US-Dollarerhalten. „Fundación para la Equidad Educativa“, Gewinner des „Social Innomarathon“, wird von Beratern, die auf Innovation und nachhaltige Entwicklung spezialisiert sind, persönlich begleitet werden. Der Wettbewerb fordert lateinamerikanische Unternehmen heraus, durch offene Innovation die Armut zu lindern, den Hunger zu beseitigen und ihren Gemeinden eine hochwertige Bildung, menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern.

Dieses kolumbianische Unternehmen wurde für seine „Libre Escuela-Initiative“ ausgezeichnet, die nach Angaben der gleichen Stiftung darauf abzielt, Bildungsgemeinschaften durch offene Bildungsressourcen, Bildungstechnologien und pädagogische Begleitung zu stärken. Außerdem heißt es, dass sie sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt und den begünstigten Gemeinschaften mit Zuhören und Einfühlungsvermögen zur Seite steht. „Auf diese Weise gelingt es uns, systemische Veränderungen und sichtbare Auswirkungen auf den Lehr- und Lernprozess zu erzielen“. Auf diese Weise setzen sie eine Art hybrides Lernen um, das Eltern, Schulen und Schüler in die Lage versetzt, eine Lerngemeinschaft zu bilden, die einhundertachtundzwanzig Schüler aus vierundneunzig Familien mit jeweils einem für den Unterricht vorbereiteten Computer erreicht.

„Einigen Studien zufolge haben nur 9,4 Prozent der ländlichen Haushalte in Kolumbien einen Computer oder ein Tablet und nur sechsundzwanzig Prozent der Schüler auf dem Land haben Zugang zum Internet. Deshalb versuchen wir, die ländliche Bildung durch gemeinschaftliche Prozesse der sozialen Innovation zu verändern“, so Nicolás Ruiz, Direktor von FEE“. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Wettbewerb ausgewählt wurden: Die Unterstützung, die wir erhalten haben, war wunderbar und die Auszeichnung ermöglicht es uns, zu wachsen und mehr Orte in Kolumbien zu erreichen, um jedem Kind und Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie ihre beste Version mit einer Bildung aufbauen können“, fügte er hinzu.

Die Gewinnerprojekte früherer Ausgaben des Wettbewerbs waren:

-Bikelite (2017 – Chile): eine Lösung für Radfahrer, die GPS nutzt, um sichere Routen zu erstellen, die das Risiko von Unfällen und Situationen wie Diebstahl oder Straßenschäden vermeiden.

-Ecolones (2018 – Costa Rica): ein Netzwerk von Menschen, die Abfälle recyceln und gegen Kryptowährungen eintauschen, um sie in Geschäften zu verwenden.

-Nilus (2019 – Argentinien): Plattform, die Lebensmittelunternehmen mit sozialen Kantinen verbindet, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

-Safe Drinking Water For All (SDW) (2020 – Brasilien): Brasilianisches Start-up-Unternehmen, das die Demokratisierung des Zugangs zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung in den bedürftigsten Gemeinden fördert.

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