Brasilien mit elf Athleten zu den Olympischen Winterspielen in Peking – Update

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Die 46-Jährige aus dem brasilianischen Minas Gerais nimmt an ihren achten Olympischen Spielen teil (Foto: Christian Dawes/ COB)
Datum: 17. Januar 2022
Uhrzeit: 19:11 Uhr
Ressorts: Brasilien, Sport
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Das brasilianische Olympische Komitee „Comitê Olímpico do Brasil“ (COB) gab am Montag (17.) über „Twitter“ die elf Mitglieder der Delegation bekannt, die das größte Land Südamerikas bei den Olympischen Winterspielen in Peking (China) vom 4. bis 20. Februar vertreten wird. Unter den Debütanten und Veteranen streben die Brasilianer ihren ersten Podiumsplatz in der Geschichte eines Winter-Olympiade an. Die Athleten, die für Brasilien antreten, verteilen sich auf fünf Disziplinen: Skilanglauf, Freestyle, Ski Alpin, Skeleton und Bob. In der brasilianischen Delegation finden sich einige erfahrene Namen, wie Jaqueline Mourão. Die 46-Jährige aus dem brasilianischen Minas Gerais nimmt an ihren achten Olympischen Spielen teil, davon sechs im Winter und zwei im Sommer (2004 in Athen und 2008 in Peking, wo sie interessanterweise wieder antritt). Sie ist neben Bruna Moura und Manex Silva eine der drei großen Namen im Skilanglauf. Mourão ist der brasilianische Athlet mit den meisten Teilnahmen an Olympischen Spielen.

Ein weiterer Athlet, der nach vierzehn Jahren nach Peking zurückkehrt – und das in einem anderen „Klima“ – ist Jefferson Sabino. Im Jahr 2008 vertrat er Brasilien noch im Dreisprung. Jetzt ist er eines der fünf Mitglieder des brasilianischen Bobteams, zu dem auch Erick Vianna, Edson Martins, Rafael Souza und Edson Bindilatti gehören. Letzterer nimmt bereits an den fünften Olympischen Winterspielen seiner Karriere teil. Er erklärte, dass dies die letzte sein wird. Andere Namen in der Delegation sind: Nicole Silveira im Skeleton, Michel Macedo im alpinen Skilauf und Sabrina Cass im Freestyle-Skiing. Cass, 19, ist in den Vereinigten Staaten geboren, aufgewachsen und dort lebend, hat aber eine brasilianische Mutter. Sie ist lange Zeit für die USA angetreten – 2019 war sie sogar Junioren-Weltmeisterin -, wechselte aber Ende 2021 zu Brasilien.

Nach dem Zeitplan des brasilianischen Olympischen Komitees (COB) reisen die Mitglieder des Einsatzteams ab dem 20. Januar nach China, um sich in den beiden olympischen Dörfern vorzubereiten, die die Athleten des Landes aufnehmen werden: in Yanqing (wo Bob, Ski Alpin und Skeleton ausgetragen werden) und in Zhangjiakou (Heimat des Langlaufs und des Freestyle-Skis). Im dritten Dorf, in Peking, wird kein brasilianischer Athlet vertreten sein. Nach Angaben des „COB“ werden die ersten brasilianischen Athleten am 27. eintreffen und die Delegation wird am 29. komplett sein.

Brasilien hat seit 1992 an den letzten acht Olympischen Winterspielen teilgenommen, aber noch nie einen Podiumsplatz erreicht. Die größte Delegation, die das Land jemals zu diesem Wettbewerb entsandt hat, war 2014 in Sotschi, Russland, mit dreizehn Athleten.

Update, 4. Februar

Langläuferin Bruna Moura verpasst die Olympischen Spiele. Bei einem schweren Verkehrsunfall in den Dolomiten kollidierte ihr Kleinbus mit einem entgegenkommenden Wagen. Der Busfahrer kam dabei ums Leben und die Athletin überlebte die Tragödie mit Brüchen an den Füßen, den Armen, der Hüfte und der Schulter.

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