Schwerer Unfall von Egan Bernal erschüttert Kolumbien – Update

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Egan Bernal erster kolumbianischer Sieger der „Tour de France“ (Foto: Egan Bernal)
Datum: 25. Januar 2022
Uhrzeit: 17:11 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der schwere Unfall von Egan Bernal, dem amtierenden Sieger des Giro d’Italia und Gewinner der Tour de France 2019, hat die Kolumbianer am Montag (24.) schockiert. Sie wünschen dem Radsportler, der sich aufgrund der Schwere seiner Verletzungen bereits drei Operationen unterziehen musste, eine schnelle Genesung. Der 25-jährige Sportler aus dem Team „Ineos Grenadier“ krachte mit hoher Geschwindigkeit in einen Bus, der offenbar auf der Straße von Bogotá nach Tunja, in der Nähe der Gemeinde Gachancipá im Departement Cundinamarca (Zentral), plötzlich angehalten hatte. Der Direktor der Verkehrs- und Transportpolizei, General Juan Libreros, sagte, der Unfall habe sich um 10:00 Uhr Ortszeit ereignet, woraufhin der Radfahrer in die Universitätsklinik Sabana in der Stadt Chia bei Bogota gebracht wurde. Angesichts der Schwere des Vorfalls wurde Bernal dreimal operiert, um den Bruch mehrerer Teile des rechten Oberschenkels und der Kniescheibe zu behandeln.

Die Klinik teilte mit, Bernal sei „vom interdisziplinären Team der Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Traumatologie operiert worden und befindet sich derzeit in der Neurochirurgie“. Bisher hat er sich einer „Osteosynthese einer subtrochantären Trümmerfraktur des rechten Oberschenkels“, einer „Osteosynthese einer ipsilateralen offenen Fraktur der Kniescheibe“ und einer „Thorakostomie mit Drainage für einen Hämopneumothorax infolge eines Thoraxtraumas“ unterzogen. Die Sportwelt und die Kolumbianer im Allgemeinen hoffen auf die Genesung von Bernal, der sich zusammen mit Ineos-Teamkollegen wie Richard Carapaz, dem Costa-Ricaner Andrey Amador und seinem Landsmann Daniel Felipe Martínez auf den Straßen seines Landes auf die europäische Saison vorbereitet hat.

Update, 4. Februar

Egan Bernal muss sich einer weiteren Operation an der Wirbelsäule unterziehen. In einer Erklärung des Krankenhauses in Bogota, in dem der Kolumbianer behandelt wird, heißt es, dass der Eingriff an der Halswirbelsäule „seinen Rehabilitationsprozess fördern wird“. Am Freitag postete Bernal in den sozialen Medien: „Nachdem ich eine 95-prozentige Chance hatte, querschnittsgelähmt zu werden und beinahe mein Leben bei dem, was ich am meisten liebe, verloren hätte, möchte ich heute Gott danken.“

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