Ausschluss von Düngemitteln von Sanktionen gegen Russland

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Die Düngemittelvorräte für die Agrarindustrie in Brasilien sind bis Oktober garantiert (Foto: Archiv)
Datum: 11. März 2022
Uhrzeit: 13:16 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Sechs südamerikanische Länder schlagen vor, Düngemittel von den Sanktionen gegen Russland auszunehmen. „Russland ist ein weltweit wichtiger Produzent, dessen Einmarsch in der Ukraine die Versorgung unterbrochen hat“, so Brasiliens Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina Dias am Donnerstag (10.). Nach ihren Worten hat sich Brasilien die Unterstützung Argentiniens, Boliviens, Chiles, Paraguays und Uruguays für einen Vorschlag zum Ausschluss von Düngemitteln gesichert, der der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen vorgelegt werden soll.

Brasilien, eine landwirtschaftliche Großmacht, ist der weltweit größte Importeur von Düngemitteln und argumentiert, dass Pflanzennährstoffe ebenso wie Lebensmittel nicht von Sanktionen betroffen sein sollten. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ist zu 85 % auf Importe von Düngemitteln angewiesen, die sie für ihren Getreideanbau benötigt. Mehr als ein Fünftel der Einfuhren, insgesamt 9 Millionen Tonnen im Jahr 2021, stammen aus Russland.

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