Offshore-Ölprojekt in Guyana: „Exxon“ investiert zehn Milliarden US-Dollar

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Schiffe, die Vorräte für eine von Exxon Mobil betriebene Offshore-Ölplattform transportieren, sind am Kai der Guyana Shore Base Inc am Demerara River südlich von Georgetown zu sehen (Foto: defesanet)
Datum: 04. April 2022
Uhrzeit: 18:31 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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„Exxon Mobil“ wird nach eigenen Angaben zehn Milliarden US-Dollar in ein viertes Ölförderprojekt vor der Küste Guyanas investieren. Das Nachbarland von Brasilien, Venezuela und Suriname ist einer der Top-Hotspots von „Exxon“ für zukünftiges Produktionswachstum, mit bis zu 1,2 Millionen Barrel pro Tag an Öl und Gas, die bis 2027 produziert werden sollen. „Exxon“ und die Partner „Hess Corp“ und „CNOOC Ltd Consortium“ haben 2019 mit der Produktion in Guyana begonnen und sind für die gesamte Förderung in dem südamerikanischen Land verantwortlich. Sie haben bisher mehr als zehn Milliarden Barrel förderbares Öl entdeckt. Ein Barrel Rohöl sind 42 US-Gallonen oder 159 Liter.

Das „Yellowtail-Projekt“ von „Exxon“ im Stabroek-Block soll ab 2025 rund 250.000 Barrel Öl pro Tag fördern. Das 10-Milliarden-Dollar-Projekt ist eines von bis zu zehn Projekten, welche die Unternehmen in Guyana zu errichten planen. „Das vierte Projekt von Exxon in Yellowtail wird der Welt eine weitere zuverlässige Energiequelle bieten, um die künftige Nachfrage zu decken und eine sichere Energiewende zu gewährleisten“, so Liam Mallon, Präsident des Upstream-Unternehmens von „Exxon“. Die endgültige Investitionsentscheidung wurde nach Erhalt der Genehmigungen durch die Regierung und die Aufsichtsbehörden am Freitag getroffen.

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