Peru weiht erste Verarbeitungsanlage für Alpakafasern ein

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Schon die Inkas schätzten die Alpakas als liebevolle Tiere und für ihre wärmende Wolle (Fotos: PromPeru)
Datum: 02. September 2022
Uhrzeit: 13:17 Uhr
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Autor: Redaktion
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Peru hat am Donnerstag (1.) die erste Alpaka-Faserverarbeitungsanlage des Landes eingeweiht. Sie befindet sich in der südlichen Andenregion Puno an der Grenze zu Bolivien und wurde im Rahmen eines Projekts mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Millionen Soles (etwa 900.000 US-Dollar) errichtet. Die Anlage wurde vom Präsidenten des Ministerrats, Aníbal Torres, eingeweiht, der betonte, dass sie „eine Produktionskapazität von mehr als 25.000 Kilo Alpakafasern pro Jahr“ ermöglichen wird. „Außerdem wird es eine erhebliche Verbesserung der derzeitigen Preise ermöglichen“, sagte Torres und wies darauf hin, dass das Pfund Fasern des südamerikanischen Kameliden zwischen 14 Soles und 7 Soles (3,6 und 1,8 Dollar) schwankt. Er fügte hinzu, dass sie auf diese Weise hoffen, „das Einkommen der Familien in den Hochanden zu erhöhen, vor allem der Bevölkerung von Carabaya“, der Provinz Puno, in der sich die Verarbeitungsanlage befindet. „Diese Fabrik wird einen enormen Beitrag zur Entwicklung unserer ländlichen Gemeinden leisten, und wir müssen dieses Beispiel in ganz Peru verbreiten“, bekräftigte Torres.

Der Minister versicherte, dass die Anlage es ermöglicht, zu zeigen, dass die Region Puno „ein reiches geografisches Gebiet ist, nicht nur für die Produktion von Alpakafasern bester Qualität, sondern auch, weil sie über große Mengen an Mineralien und Wasserressourcen verfügt“. Torres betonte, dass das Projekt „Verbesserung der Alpaka-Produktionskette in den Gemeinden von Corani, Departement Puno“ durchgeführt wurde und forderte die Erzeuger von Alpakafasern auf, Genossenschaften zu bilden, um eine höhere Produktion und bessere Transaktionspreise zu erzielen. Während der Zeremonie erklärte der Bürgermeister von Corani, Edmundo Cáceres, dass seine Gemeinde über Lithiumreserven verfüge, während der Präsident der Landgemeinde Quelcaya, Sabino Clever Peralta, dem Premierminister ein Memorial überreichte, in dem die Dorfbewohner die Zentralregierung um die Umsetzung und Durchführbarkeit von Bergbauprojekten in der Region bitten.

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