Mehrere Todesopfer bei Schiffbruch auf Galapagos – Update

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Hilfsorganisationen versammelten sich am Pier von Santa Cruz, um die Suche und Rettung der Passagiere zu koordinieren. Foto: ECU 911
Datum: 26. September 2022
Uhrzeit: 08:28 Uhr
Ressorts: Ecuador, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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In der Nacht zum Sonntag (25.) hat ein Boot auf den Galapagos-Inseln Schiffbruch erlitten. Die Rettungskräfte suchen und retten Passagiere, die sich an Bord des Schiffes befanden. Die Behörden bestätigten, dass es sich um das Küstenschiff Angy handelte, das auf der Strecke zwischen den Inseln Isabela und Santa Cruz unterwegs war. Der Alarm ging um 19:02 Uhr Ortszeit telefonisch ein und die Koordination der Rettungsmaßnahmen begann. Einheiten der Nationalen Polizei, der ecuadorianischen Marine, Krankenwagen der Feuerwehr und des Gesundheitsministeriums trafen am Hafen der Insel Santa Cruz ein, um die geretteten Passagiere zu unterstützen, die vor Ort eintrafen. Von hier aus legten auch andere Boote ab, um bei der Rettung der Schiffbrüchigen mitzuhelfen.

Einer der Geretteten erklärte: „Mitten auf der Überfahrt gab es eine Panne, ein schlecht geprüfter Motor. Die Menschen waren verzweifelt, eine Frau geriet in Panik und der Durchgang war blockiert“. Unter den Reisenden waren Touristen und Galapagos-Bewohner. Auf einer Pressekonferenz bestätigten die Behörden, dass dreißig Menschen gerettet wurden und ein Israeli ums Leben gekommen ist. Die Suche geht weiter, sechs Passagiere werden noch vermisst.

Update

Am Montagmorgen bestätigte die ecuadorianische Staatsanwaltschaft, dass vier Menschen bei dem Schiffsunglück ums Leben gekommen sind und dass noch nach zwei weiteren Vermissten gesucht wird. An Bord des Schiffes befanden sich 37 Personen, davon 34 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Die Institution erklärte, sie habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Verantwortlichen für den Unfall zu finden. Laut dem Bericht der Passagierkontrolle befanden sich 34 Passagiere auf dem 32-Personen-Schiff: ein Schweizer, zwei Deutsche, drei Israelis, vier Spanier, vier Amerikaner und zwanzig Ecuadorianer.

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