Aufbruch ins Abenteuer: Die schönsten Trekkingtouren in Peru

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Peru ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten (Foto: PROMPERÚ)
Datum: 26. März 2024
Uhrzeit: 10:54 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Peru ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten. Wer das Abenteuer liebt und dabei beeindruckende Natur und Kultur erkunden möchte, ist hier genau richtig. Mit seinen majestätischen Bergen, tiefen Schluchten, mysteriösen Ausgrabungsstätten und vielfältigen landschaftlichen Schönheiten bietet Peru zahlreiche Trekkingmöglichkeiten, die die Herzen von Wanderern weltweit höherschlagen lassen. Von der atemberaubenden Cordillera Blanca mit ihren schneebedeckten Gipfeln bis zum legendären Inka Trail, der nach Machupicchu führt, bietet Peru eine unvergleichliche Vielfalt an Wanderwegen für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel. Jeder Trek ist eine faszinierende Reise durch atemberaubende Landschaften, geprägt von Geschichte, Kultur und unvergesslichen Erlebnissen.

Die Trekkingmöglichkeiten in Peru bieten die Chance, abgelegene Dörfer und ursprüngliche Kulturen kennenzulernen, die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken und sich von der immensen Schönheit der Natur verzaubern zu lassen. Ob man die Herausforderung eines mehrtägigen Treks in den Anden sucht oder eine entspannte Wanderung durch das üppige Regenwaldgebiet des Amazonas, Peru hat für jeden Abenteurer das Richtige zu bieten.

Into the wild: Der Salkantay Trek nach Machupicchu

Der Salkantay Trek, benannt nach dem majestätischen 6.271 Meter hohen Gipfel der Kordillere, gehört laut dem National Geographic Adventure Travel Magazine zu den 25 besten Trekkingtouren der Welt. Dieser für jeden zugänglichen Trek ist längst keine zweite Wahl zum Inca Trail mehr, sondern ein Muss für Abenteuerlustige. Von Mollepata bei Cusco führt die Wanderung in vier bis fünf Tagen durch die faszinierende Landschaft im südlichen Peru, vorbei an schneebedeckten Gipfeln und durch dichte Regenwälder, bis hin zur Inkazitadelle Machupicchu.

Die Wanderung ist ideal für Entdecker, die in kleinen Gruppen Abenteuer und Einblicke in die lokale Kultur suchen. Insgesamt werden über 3.000 Höhenmeter zurückgelegt, wobei der Höhepunkt der 4.600 Meter hohe Pass über den Salkantay, auf Quechua „wilder Berg”, ist. Entlang des Weges dienen Zeltplätze und Camps als Rastplätze und Nachtlager. Während die Höhe und die kühlen Temperaturen in den ersten Tagen eine Herausforderung darstellen können, erleben die Wanderer nach der Überquerung des Passes einen Abstieg in den tropischen Regenwald, wo die Temperaturen steigen und die Vegetation dichter wird. Neben atemberaubenden Aussichten und Inka-Stätten erwartet die Wanderer unterwegs die ein oder andere heiße Quelle – ideal, um erschöpfte Glieder zu entspannen. Die herausfordernde Wanderung endet in Aguas Calientes, von wo aus es entweder mit dem Bus oder zu Fuß zur beeindruckenden Inkazitadelle Machupicchu geht.

Ausangate Trek: Im Schatten des Berggottes

Der schneebedeckte Ausangate ist mit seinen imposanten 6.372 Metern nicht nur der vierthöchste Berg Perus, sondern vor allem für die Quechua von besonderer Bedeutung. Die indigene Bevölkerung der südlichen Anden verehrt den Berg als Apu, einen Berggott, und Besitzer der gesamten Region Cusco. Zahlreiche weitere Einblicke in die einheimische Kultur erwarten Wanderfreunde – neben der sportlichen Herausforderung und dem Anblick der herrlichen Andenlandschaft – auf der fünftägigen Umrundung des Ausangate.

Der Ausangate-Trek ist eine ziemliche Herausforderung, denn er führt über drei hohe Bergpässe mit jeweils mehr als 5.000 Metern Höhe. Dafür entschädigen die atemberaubende Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln und kristallklaren Bergseen sowie die Möglichkeit, die einheimische Fauna, darunter Lamas, Alpakas oder Andengänse, zu beobachten. Die natürlichen heißen Quellen in Pacchanta sorgen für Entspannungsmomente, während Besuche in einheimischen Gemeinden Einblicke in Kultur und Traditionen bieten. Neben den drei Fünftausender-Pässen sind Highlights auf der Tour die zahlreichen Lama- und Alpakaherden, die entlang des Wegs grasen und die schillernde Laguna Ausangate Cocha. Besonders abenteuerlustige Wanderer können die Tour um einen Tag verlängern, um das rote Tal und den Regenbogenberg Vinicunca zu sehen.

Unterwegs in der Cordillera Blanca: Santa Cruz Trek

Die Region Áncash mit der Hauptstadt Huaraz in Nordperu bringt die Augen von Bergsteigern und Wanderern direkt zum Leuchten. Immerhin befinden sich hier sowohl die Cordillera Blanca, die höchste Bergkette Südamerikas, als auch der Nationalpark Huascaran mit dem gleichnamigen höchsten Berg Perus. Neben den schneebedeckten Mehrtausendern bilden die tiefen Täler und die schillernd blauen Lagunen eine ideale Kulisse für unvergessliche Wanderungen. Eine der bekanntesten Touren in der Region ist der viertägige Santa Cruz Trek. Der höchste Punkt der Tour ist der Punta Unión Pass mit 4.750 Metern, die Übernachtung erfolgt in Camps und Zelten.

Der historische Aufstieg zum Pass wurde sowohl in präkolumbianischen als auch kolonialen Zeiten für den Warentransport von der östlichen Seite der Anden zum Haupttal genutzt. Je näher man dem Pass kommt, desto beeindruckender wird das Panorama des Santa Cruz Tals im Westen und des Huaripampa Tals im Osten. Der majestätische Taulliraju und sein Gletschersee sind ein besonderes Highlight, auch Bergriesen wie der Alpamayo, der Rinrihircas oder der Pucahircas sowie tiefblaue Bergseen wie Ichiccocha, Hatuncocha oder Arhuaycocha sorgen für herrliche, unvergessliche Ausblicke, die sich ins Gedächtnis einbrennen und für bleibende Erinnerungen sorgen.

Der Colca Canyon: Die tiefste Schlucht der Welt

Der atemberaubende Colca Canyon nahe der „weißen Stadt“ Arequipa in Südperu ist ein absolutes Muss auf jedem Reiseplan in Peru. Die perfekte Möglichkeit, den Canyon zu erkunden, bietet eine zweitägige Wandertour ab dem Dor Chivay. Bevor es daran geht, sich die Wanderschuhe zu schnüren, steht noch ein tierisches Highlight auf dem Programm: der Aussichtungspunkt Cruz del Condor, zu Deutsch Kreuz des Condors, der nicht nur einen freien Blick auf die Schlucht bietet, sondern auch auf die majestätischen Kondore, die sich hier in der Thermik treiben lassen. In Cabanaconde startet schließlich die Wanderung vorbei an Tälern, Flüssen und Alpakaherden. Für Entspannung sorgen das natürliche Bad der Oase Sangalle, wo auch das Nachtlager aufgeschlagen wird. Ein früher Start am Folgetag ermöglicht es, den Sonnenaufgang zu bestaunen, auch stehen einige Ausgrabungsstätten der Prä-Inka und Inkazeit auf dem Programm. Zudem gibt es Gelegenheit, die Vulkane Ampato und Hualca Hualca zu bestaunen und dem Nationalreservat Salinas und Aguada Blanca einen Besuch abzustatten.

Neben den beschriebenen Touren warten unzählige weitere Varianten in sämtlichen Regionen des Landes auf abenteuerlustige Besucher. Wer ein Land im eigenen Tempo zu Fuß entdeckt, hat nicht nur Gelegenheit, in direkten Kontakt mit der Natur und den Bewohnern des Landes zu treten, sondern erfährt zudem Begegnungen, die unter die Haut gehen und den Urlaub erst zu einer Reise werden lassen.

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