Mexiko hat 2025 den höchsten Exportwert seiner Geschichte erreicht, mit einem Volumen von fast 558,326 Milliarden Euro an Auslandsverkäufen. Diues geht aus offiziellen Daten hervor, die vom Nationalen Institut für Geografie und Statistik (INEGI) veröffentlicht wurden. Diese Zahl entspricht einem Wachstum von 7,6 % gegenüber dem Vorjahr, trotz der Handelsunsicherheit und des Zolldrucks seitens der USA. Dieser Fortschritt wurde trotz des ungünstigen internationalen Umfelds und der Stärke des mexikanischen Pesos erzielt, Faktoren, die traditionell die Wettbewerbsfähigkeit im Ausland beeinträchtigen. Dennoch ist es der mexikanischen Wirtschaft gelungen, ihre Exporte auf ein historisches Höchstniveau zu steigern.
Der Aufschwung der Rohstoff- und Fertigungsindustrie
Das Exportwachstum wurde hauptsächlich durch die gute Entwicklung der Rohstoff- und Fertigungsindustrie getragen. Nach Angaben des INEGI stieg der Bergbau seine Auslandsverkäufe um 27 % im Jahresvergleich, während die verarbeitende Industrie einen Anstieg von 10 % gegenüber 2024 verzeichnete. Diese beiden Sektoren machen den größten Teil des Außenhandels des Landes aus und waren entscheidend dafür, die Schwäche anderer Segmente auszugleichen, die stärker von der globalen Konjunkturabschwächung betroffen waren. Nach Zielorten betrachtet sind die USA mit großem Abstand weiterhin der wichtigste Handelspartner Mexikos, auf den 83 % der Gesamtexporte entfallen, was einem Umsatz von etwa 463,408 Milliarden Euro entspricht. Weit abgeschlagen folgen Kanada (3 %), China (2 %), Deutschland (1 %) und Südkorea (11 %), was die hohe Abhängigkeit vom US-Markt widerspiegelt.
Der mexikanische Wirtschaftsminister Marcelo Ebrardhat einen Teil dieses Rekords dem seiner Meinung nach „besten Zollabkommen mit den Vereinigten Staaten weltweit” zugeschrieben, einem Rahmenwerk, das seiner Ansicht nach den Zugang mexikanischer Produkte zum US-Markt gesichert hat. Ebrard betonte, dass der Anstieg der Exporte „die Solidität der Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit der mexikanischen Unternehmen widerspiegelt”, selbst in einem Umfeld, das von globaler wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelsvolatilität geprägt ist. Der Exportrekord festigt Mexikos Position als eines der wichtigsten Industrie- und Logistikzentren Nordamerikas in einer entscheidenden Phase der Neuordnung der internationalen Lieferketten.







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