Elf guatemaltekische Polizisten starben in den letzten Tagen bei Angriffen im Zusammenhang mit der Eskalation der Bandengewalt auf den Straßen und in den Gefängnissen von Guatemala. Der letzte verstorbene Polizist, Iván García Hernández, starb am Samstag im Krankenhaus des Guatemaltekischen Instituts für Sozialversicherung, nachdem er wegen Schussverletzungen, die er am 18. Januar erlitten hatte, auf der Intensivstation behandelt worden war. Der Angriff, bei dem der Beamte García Hernández tödlich verletzt wurde, ereignete sich in Villa Nueva, einer Gemeinde in der Nähe der Hauptstadt, als er und sein Kollege Luis Alexander Zetino Pérez während ihres Dienstes von bewaffneten Männern überfallen wurden.
Zetino Pérez starb am Ort des Anschlags. Die Behörden haben bestätigt, dass diese Vorfälle Teil einer Eskalation der Vergeltungsmaßnahmen für die Rückeroberung der Gefängnisse durch den Staat sind. Laut offiziellen Angaben war der 18. Januar ein Tag, der von Gewalt geprägt war: 10 Beamte starben und acht wurden schwer verletzt bei einem einzigen Angriff, der als der blutigste der letzten Jahre gegen die Polizei (PNC) gilt.
Die Regierung unter der Führung von Bernardo Arévalo verhängte den 30-tägigen Ausnahmezustand auf nationaler Ebene und kündigte die vorübergehende Schließung der Schulen an. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Handlungsfähigkeit krimineller Strukturen in einem politischen Klima einzuschränken, das bereits durch Spannungen zwischen der Exekutive und den Justizbehörden belastet ist. Der offizielle Bericht stellte klar, dass die kriminellen Strukturen eine gleichzeitige Offensive in drei Gefängnissen vorbereitet hatten, die als direkte Herausforderung gegenüber den Maßnahmen der Regierung zu verstehen war.







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