Das historische Schutzgebiet Machu Picchu, eine der touristisch attraktivsten Stätten in Peru und weltweit, verfügt über einen neuen Masterplan für den aktuellen Fünfjahreszeitraum. Das Dokument, dessen Umsetzung zwischen diesem Jahr und 2031 im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgen soll, wurde durch den Beschluss Nr. 000076-2026 der Exekutivpräsidentschaft des Nationalen Dienstes für staatlich geschützte Naturgebiete verabschiedet. Dieser ist in der heutigen Ausgabe des Anhangs für Rechtsvorschriften des Amtsblatts „El Peruano“ veröffentlicht.
Was beinhaltet der Masterplan?
In der genannten Vorschrift wird festgelegt, dass der genehmigte Text „das Planungsdokument auf höchster Ebene für das genannte Naturschutzgebiet“ ist. Ziel ist die Erhaltung dieses symbolträchtigen Gebiets. „Durch die Festlegung von Zielen, Strategien, Indikatoren, Vorgaben und spezifischen Verpflichtungen gegenüber den Akteuren wird der Masterplan zu einem zentralen Instrument für die Entscheidungsfindung im historischen Schutzgebiet Machu Picchu“, heißt es in der Verordnung. Die Leitung des genannten Schutzgebiets wird für die Umsetzung dieses Dokuments verantwortlich sein. Jedes im Land bestehende Naturschutzgebiet muss über ein solches Dokument verfügen. Diese werden in partizipativen Prozessen erarbeitet und alle fünf Jahre überprüft.
Raum für den Naturschutz
Das historische Schutzgebiet Machu Picchu erstreckt sich über eine Fläche von 32.592 Hektar und befindet sich im Bezirk Machu Picchu der Provinz Urubamba im Departement Cusco. Dieser Ort ist seit dem 9. Dezember 1993 von der UNESCO als gemischtes Weltkulturerbe anerkannt. Diese Erklärung erfolgt im Rahmen der Bestimmungen des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt.







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