Kolumbien: Regierung schliesst 40 illegale Goldminen

goldmine

Datum: 23. September 2010
Uhrzeit: 08:32 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Missbrauch von Quecksilber und anderen Schadstoffen

Die kolumbianische Regierung hat in den letzten elf Tagen vierzig illegale Goldminen geschlossen, sechsundvierzig Personen wurden verhaftet. Laut einer Erklärung der Polizei dienten die Minen der Finanzierung illegaler Gruppen und belasten die Umwelt.

Präsident Juan Manuel Santos ordnete die Bekämpfung des illegalen Bergbaus an. Im Departamento de Córdoba, ein Verwaltungsgebiet im Nordwesten Kolumbiens, wurden mehrere Goldminen geschlossen. Bewohner der Gegend beobachteten schon seit Monaten eine erhebliche Verschlechterung des Ökosystems durch den Missbrauch von Quecksilber und anderen Schadstoffen.

„Die Behörden haben die Existenz von Verbindungen zwischen illegalem Bergbau und kriminellen Banden nachgewiesen, zudem ist die Gegend durch Quecksilber verseucht“, schließt der Bericht der Polizei.

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