Ein kanadischer Staatsbürger ist im karibischen Meer vor der Küste von Honduras ermordet worden. Dies teilten die Behörden des zentralamerikanischen Landes am Samstag mit. Der Mann, dessen Namen mit Milan Egrmajer angegeben wird, soll mit seiner 15-jährigen Tochter Magda in einer Lagune in der Provinz Atlántida rund 350 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Tegucigalpa überfallen worden sein.
Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Die Lagune sei derzeit aufgrund widriger Wetterbedingungen faktisch isoliert, wird der Sprecher der nationalen Sicherheitsbehörde des Landes, Kommissar Leone Sauceda, in lokalen Medien zitiert. Der Mord habe sich bereits Donnerstagnacht ereignet, Rettungskräfte seien jedoch erst am Samstag am Tatort eingetroffen.
Vermutlich sei die Yacht von einem anderen Boot verfolgt worden, als sie die Insel Utila ansteuerten, formulierte Sauceda die ersten Spekulationen über den Tathergang. Bei dem Angriff habe der Kanadier eine Schussverletzung erlitten und sei daran verstorben.
Der 55-jährige Egrmajer soll zuvor auf einer längeren Reise von Kanada aus verschiedene andere Länder Zentralamerikas entlang gesegelt sein, zuletzt hatten er und seine Tochter in Guatemala vor Anker gelegen. Über den Gesundheitszustand des Mädchens liegen keinerlei Informationen vor, sie soll jedoch die Küstenwache über Funk von der Bluttat informiert haben.
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