Der kubanische Dissident Guillermo Fariñas hat am Freitagabend (3.) dem Europäischen Parlament mitgeteilt, dass er erneut einen Hungerstreik begonnen hat. Mit der Aktion wil er nach eigenen Worten gegen den gegen den Tod des Oppositionellen Juan Wilfredo Soto, der angeblich von Schlägern des Regimes in einem öffentlichen Park zusammengeschlagen wurde, protestieren. Fariñas, der bereits mehr als 20 Hungerstreiks hinter sich hat, will damit erneut um die Einhaltung der Menschenrechte auf der kommunistisch regierten Karibikinsel kämpfen.
„Ich begann den Hungerstreik um 12:00 Uhr (16:00 Uhr GMT) und fordere die Regierung auf, die Täter von Wilfredo zu verurteilen. Sie sollen aufhören Leute wie Juan zu schlagen“, gab der 49-jährige Sacharow-Preiträger per Telefon aus seinem Haus in Santa Clara, 280 km östlich von Havanna, bekannt.
Die Regierung hat die Vorwürfe mehrerer internationaler Menschenrechtsorganisationen bereits vor Wochen bestritten und mitgeteilt, dass der 46-jährige Soto wegen einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse gestorben ist.
Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
Leider kein Kommentar vorhanden!
Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!
Leider kein Kommentar vorhanden!