Arbeitslosigkeit in Brasilien erreichte Rekordtief

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Datum: 26. Januar 2012
Uhrzeit: 11:04 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Erfolgreich der Finanzkrise getrotzt

Die Arbeitslosenquote in Brasilien hat im vergangenen Jahr mit 6% ein historisches Rekordtief seit dem offiziellen Aufzeichnungsbeginn im Jahr 2002 erreicht. Dies teilte das Institut für Geografie und Statistik (IBGE) am Donnerstag (26.) mit. Der Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen lag 2010 noch bei 6,7%. Der Rückgang im Jahr 2011 spiegelt laut IBGE die Dynamik der brasilianischen Wirtschaft, welche erfolgreich der weltweiten Finanzkrise trotzte.

Im Dezember vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote bei 4,7%, dem niedrigsten Stand seit Aufzeichnung dieser Daten. Dies bedeutete einen starken Rückgang gegenüber dem Vormonat (5,2%) und zum Dezember 2010 (5,3%). Die Berechnung der Arbeitslosenquote in Brasilien basiert auf dem Niveau der Arbeitslosigkeit in den sechs großen Metropolregionen des Landes (São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Porto Alegre, Recife und Salvador da Bahia).

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  1. 1
    Peter

    Nun dann sollte man es auch so nennen, die Arbeitslosigkeit in den 6 großen Metropolen beträgt 6% und nicht die Brasiliens. Wäre nun noch interessant zu wissen wie man die Zahl der Arbeitslosen errechnet.

  2. 2
    Martin Bauer

    Auch wenn der Süden Brasiliens und einige Metropolen sich positiv entwickeln und teilweise an europäische Verhältnisse erinnern, so absolut vergessen und verkommen bleibt der Norden und Nordosten. Diese Regionen ähneln mehr Zentralafrika, als Lateinamerika. Bahia z.B. ist ein sehr grosser Staat, hat aber ausser der Hauptstadt Salvador nur noch eine weitere nennenswerte Stadt, Feira de Santana mit gut 130.000 Einwohnern. Alles andere sind Dörfer und Kleinstädte mit rund 80% schwarzer Bevölkerung (rein schwarz, kaum Mulatten). Dort eine Arbeitslosenquote zu ermitteln zu wollen erscheint mir ein Witz. Auf jeden, der Arbeit hat, kommen mehrere, die nur rumhängen und nicht wissen, wie sie ihre Tage verbringen sollen.

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