Venezuela: Reisepass von Oppositionsführer Capriles eingezogen

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Capriles wollte nach New York reisen und sich mit der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte treffen (Foto: Capriles)
Datum: 18. Mai 2017
Uhrzeit: 19:07 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski gab am Donnerstag (18.) bekannt, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde seinen Pass am Flughafen Maiquetía in Caracas einbehalten haben. Capriles wollte nach New York reisen und sich mit der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte treffen.

„Die Einwanderungsbehörden haben meinen bis 2020 gültigen Pass gestohlen. Leider bin ich deshalb nicht in der Lage, am Freitag (19.) an der Sitzung des Hochkommissariats für Menschenrechte teilzunehmen“, so Capriles während einer Video-Übertragung auf seinem Twitter-Account.

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  1. 1
    Marvin Scott

    Gut so. Dieser ungeheuerliche Vorfall wird in der UNO und weltweit viel mehr Echo erzeugen, als der eigentliche Besuch in New York.

  2. Diese Rattenbande ist sowas von lästig,gestern hatten sie auch die Reise eines bekannten Journalisten verhindert und dessen Pass anuliert.Die kämpfen auf allen Ebenen das Unvermeidbare zu vermeiden.Wären die so konsequent gewesen die Probleme des Landes zu lösen ,wie sie Probleme für alle schaffen,wäre Venezuela ein Paradies.

  3. 3
    traga nikel

    Man sehen was die OEA und UNO zu diesem Vorfall meint !!!!!

  4. So eine Reise kann man ja auch ein paar Tage früher starten, mit Umweg über ein unverfängliches Ziel in der Nähe.

    • 4.1
      annaconda

      Aber nicht, wenn man Capriles heißt.

      • 4.1.1
        Martin Bauer

        Gerade dann wären Winkelzüge notwendig. Unsereins braucht die nicht.

        Es weiss ja auch niemals einer, wo sich Halsabschneider wie Ameliach oder Aissami aufhalten oder wann und wie sie reisen. Am offiziellen Wohn- oder Amtssitz findet man die nie. Deshalb sollte sich Capriles auch etwas einfallen lassen, um seine Bewegungen weniger transparent zu gestalten.

    • 4.2
      Miguel-Ito

      Über die Art und Weise der versuchten Reise brauchen wir doch hier nicht diskutieren! DASS es passiert ist, unterstreicht doch nur die Machenschaften des Verbrecher-Clans! Und dieses Verhalten wird definitiv „wohlwollend“ im gesamten Ausland (hier speziell die USA / UNO ) zur Kenntnis genommen und entsprechend behandelt Davon bin ich mittlerweile schon fast überzeugt!!! Insofern kann ich den Kommentar von Marvin Scott nur unterstreichen / unterschreiben!!!!
      Mit seinen „Aktionen“ schaufeln sich die „Chavistas“ langsam, aber sicher ihr eigenes Grab!
      Capriles hat es nicht nötig, sich zu verstecken! Dass sog. „Regierungstreue“ verdeckt reisen /wohnen müssen, ist m.E. ein Erfolg der Proteste!!!!!!

      • 4.2.1
        Martin Bauer

        Ich gebe Ihnen in allen Punkten Recht. Doch ein Mann wie Capriles muss wissen, was ihm in einer bestimmten Situation wichtiger ist, in New York zu erschienen und zu reden, oder von zu Hause aus auf mit dem Finger auf die Regierung zu zeigen und zu lamentieren: „Ich kann nicht kommen. Die bösen Buben halten mich fest!“ – Beides kann einen Zweck erfüllen.

      • 4.2.2
        Miguel-Ito

        Capriles ist definitiv kein Idiot! Diese Gegenmassnahme der „cabrones“ unterstützt nur die Opposition und gibt der UN noch „mehr Futter“! Ich denke, dass selbst „Den Haag“ für MADBurro und sein Gefolge, nicht mehr weit entfernt ist!!!!
        Ich hoffe nur, dass Capriles und sämtliche Unterstützer a) überleben und was wichtiger ist, b) DURCHHALTEN!!!!!!!

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