Kampf gegen den Drogenhandel: Brasilien militarisiert seine Grenzen

► Teil der neuen Grenzstrategie Agata 2
Die brasilianische Regierung hat mit der Militarisierung ihrer Grenzgebiete begonnen. 7.000 Soldaten-und über 30 Flugzeuge wurden in die Regionen verlegt. Das Vorgehen ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit den Regierungen von Argentinien, Uruguay und Paraguay abgesprochen.

„Das gesamte Grenzgebiet von Chuy (Grenze zu Uruguay) und Corumba (Paraguay) wird ab sofort militärisch kontrolliert“, teilte der Leiter der Region Süd, Armee General Carlos Goellner mit. Der Offizier bekräftigte, dass die Operation Teil der neuen Grenzstrategie „Agata 2“ sei, welche von israelischen Überwachungsdrohnen und 30 brasilianischen Kampfflugzeugen unterstützt werde.
Neben den Streitkräften sind an der Operation das brasilianische Institut für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen (Ibama), sowie Beamte der Steuerbehörden und der Polizei aus den Bundesstaaten Río Grande do Sul, Mato Grosso do Sul und Santa Catarina beteiligt.
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!
© 2009 - 2025 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von
IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das
Kontaktformular verwenden.
Bildnachweis: defesa.gov
Dies könnte Sie auch interessieren
Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
Leider kein Kommentar vorhanden!