Regenfälle zerstören archäologische Stätten im Altiplano

Datum: 10. März 2012
Uhrzeit: 11:05 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Sintflutartige Niederschläge

Sintflutartige Regenfälle haben mehrere archäologischen Stätten des Altiplano, einer abflusslosen Hochebene in Südost-Peru und West-Bolivien, zerstört. Nach Angaben des Kulturministeriums in Puno brach im archäologischen Komplex Sillustani im Norden der Stadt Puno ein erst kürzlich restaurierter Chullpas zusammen.

Die bis zu 12 Meter hohen kegelförmigen Grabtürme aus Stein dienten der Unterbringung der sterblichen Überreste der Adligen der präinkaischen Kultur. Laut den Behörden wurden ebenfalls die Kirchen von San Juan de Letrán und Asunción durch Wassereinbrüche und Überschwemmungen beschädigt.

Der Altiplano liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.600 m ü.NN und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 170.000 km². Im Norden des Altiplano liegt der Titicacasee, der größte Hochgebirgssee der Erde, von dem aus sich der Altiplano rund 1.000 km nach Süden erstreckt. Puno ist ein bei Touristen beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Inseln im Titicaca-See und anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

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