Venezuela: Betteltour erfolgreich – Neuer Milliardenkredit aus China

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Datum: 02. September 2015
Uhrzeit: 15:41 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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Venezuelas Präsident Maduro befindet sich auf einer Reise durch China und Vietnam. Offiziell will der Links-Populist die langjährigen bilateralen Beziehungen festigen und ausbauen. China hat dem südamerikanischen Land in den letzten Jahren über 50 Milliarden US-Dollar an Krediten gewährt, ohne die das ausgebeutete und von den internationalen Finanzmärkten ausgeschlossene Venezuela schon längst pleite wäre. Die Opposition hat bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Asien-Reise einen weiteren Ausverkauf des Landes zur Folge haben wird.

Offiziell gab Caracas bekannt, dass Maduro mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping eine „Reihe von neuen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit in den Sektoren Industrie, Lebensmittelindustrie und Technologie“ vereinbart habe. Ein neuer Plan der gemeinsamen Entwicklungszusammenarbeit Venezuela-China von 2015 bis 2025 wurde angekündigt. Ebenfalls die Gründung des Konfuzius-Instituts in Venezuela und die Gewährung eines neuen Darlehens in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der Sachse

    Na prima, alles wie gehabt!!! Mad&Co hat wieder seine Milliarden, er bezahlt wieder seine Vasallen, provoziert weiter eine Eskalation im Lande, die Wahlen muessen aus Sicherheitsgruenden (fuer die Opposition) „leider“ unbefristet verschoben werden. Die ganze Misere geht also bis (mindestens) 2019 weiter, viva Castro!!!!!

  2. 2
    Mango

    Hier sieht mal, was der Burro jetzt verscherbelt, morgen sind unsere armseligen Häuser dran…………… https://dolartoday.com/nicolas-paseando-y-chinos-saqueando-empresa-de-capital-chino-bai-shan-lin-deforestando-mas-de-960-mil-hectareas-de-bosque-venezolanoesequibo/

  3. Dieses Geld wird Venezuela teuer zu stehen kommen.Ökologische,ökonomische Ausbeutung des Landes ist besiegelt.In ganz Südamerika sind die chinesischen Imperialisten am werkeln.Die Umweltkatastrophe,welche sie hinterlassen werden(Kanal in Nicaragua,Abholzung in Guyana,Desaster im Amazonas,Eisenbahntrassen quer durch Südamerika um „ihre“ Rohstoffe an den Pazifik zu schaffen) juckt sie wenig,denn Lateinamerika ist ja nicht ihr Hinterhof.Und dem Verräter Maduro ist jedes Mittel recht um sich und seine Bande am Ruder zu halten.Nur werden die Abstände in welchen er auf Betteltour geht, zunehmend kürzer.

  4. 4
    don ewaldo

    Der Exodus ist vorprogramiert,nicht umsonst haben unsere Opas uns vor der „gelben Gefahr “ gewarnt .Die Abhängikeit der Venezolaner nähert sich auf 100 % von den Ländern,die sie nur ausbeuten,es sind ja genug Bodenschätze vorhanden. Venezuela kann sich vom „süssen“ Leben verabschieden,Dank Chavez,man hätte eben vordenken und nicht nachdenken sollen.
    Es ist immer so im Leben,man muss das „Kleingedruckte “ lesen,ausserdem eine Alte Weisheit berücksichtigen,GESCHENKE muss man immer Teuer bezahlen .
    „Wir haben die Geister gerufen,nun werden wir sie nicht mehr los !!!!!!!!!!!!!!
    Fazit : Die Situation ist,wie wenn der Bauer sein eigenes Saatgut Auffrisst !!!!!!!

  5. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die PSUV-Bande solche „Kredite“ mit Drogendollars bezahlt. Davon haben sie sehr viel mehr als sie ausgeben können. Das ist aber nur so ne Idee von mir, weil es sich einfach anbietet. Informationen dazu habe ich nicht. – China ist jedenfalls bekannt dafür, dass es ausländische Drogengelder in grossem Stil wäscht.

  6. 6
    don ewaldo

    Wie weise,Martin Bauer,die Waschmaschine läuft,Der zweite Mann im Staat hat alle Hände voll zu tun.
    Der kurzdenkende Durchschnittsmensch kann der Drehzahl nicht folgen.Der Rest sind Erfüllungsgehilfen.
    Irgend wann verlassen die Ratten das sinkende Schiff ! Aber,ein gesunkenes Schiff kann nicht mehr untergehen. Das echte Problem ist der sagenhafte Reichtum des Landes,Die Welt weiss es ,der Venezolaner eben nicht .

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