Rückführung nach Kuba: US-Küstenwache repatriiert 153 Flüchtlinge

Abschiebung war das Ergebnis von acht separaten Aufgriffen im Süden der Straße von Florida (Foto: US Coast Guard)
Nach der Schließung der Balkanroute wagen immer mehr verzweifelte Flüchtlinge die gefährliche Reise über das Mittelmeer. Hunderte Menschen ertrinken dadurch pro Woche an Europas Außengrenze. Von der kommunistisch regierten Karibikinsel Kuba flüchten täglich verzweifelte Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft, ihr Schicksal bleibt in den westlichen Medien meist unerwähnt. Am Mittwoch (1.) hat die US-Küstenwache 153 Flüchtlinge nach Bahia de Cabañas repatriiert, diese Abschiebungen sind das Ergebnis von acht separaten Aufgriffen auf See innerhalb der letzten Woche im Süden der Florida-Straße.
Die Florida-Straße ist eine zwischen 100 und 200 Kilometer breite Meeresstraße zwischen dem US-Bundesstaat Florida und Kuba. Die Versuche von kubanischen Migranten den Südosten der USA über das Meer zu erreichen, sind im Monat Mai zum Vergleichszeitraum des letzten Jahres um 155% auf insgesamt 673 gestiegen. Nach Angaben der US-Behörden haben seit dem 1. Oktober 2015 mindestens 4.176 Kubaner versucht, über dem Seeweg illegal die USA zu erreichen.
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