„Cine Latino“: 8. Lateinamerikanische Filmtage Eichstätt

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Auf dem Programm stehen Filme aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru (Foto: Schulte Strathaus/upd)
Datum: 10. Januar 2018
Uhrzeit: 10:19 Uhr
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Autor: Redaktion
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Über 20 Studierende des Bachelorstudiengangs „Lateinamerikastudien“ an der KU organisieren vom 18. bis 23. Januar die „8. Lateinamerikanischen Filmtage Eichstätt“. Auf dem Programm stehen Filme aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru, die in Originalsprache mit deutschen Untertiteln im Filmstudio des Alten Stadttheaters Eichstätt gezeigt werden. Zu sehen sind Spielfilme, Dokumentationen sowie ein Animationsfilm (der ganz ohne Worte auskommt). „Wir wollen mit unserem Filmfestival das Interesse am Kino aus Lateinamerika steigern, da hierzulande die Streifen aus Europa und den USA dominieren. Dabei bieten die Werke von Regisseuren aus Lateinamerika oft neue Perspektiven und Themen – wie etwa Menschenrechte oder das Verhältnis von Mensch und Natur – die so im gewohnten Kino kaum eine Rolle spielen“, erklärt Maximilian Koltai stellvertretend für die das Organisationsteam.

Der Eröffnungsabend der Lateinamerikanischen Filmtage steht am Donnerstag, 18. Januar, im Zeichen von Argentinien. Neben einem Sektempfang können sich die Besucher ab 19 Uhr im Filmstudio des Alten Stadttheater Eichstätt zu live gespielter Tango-Musik und argentinischer Poesie auf den ersten Film „Como ganar enemigos“ („So macht man sich Feinde“) einstellen. Dabei handelt es sich um eine sympathische und charmante Komödie über Buenos Aires, die Liebe und das Leben mit seinen ironischen Höhen und Tiefen. Im Anschluss findet eine „Fiesta Latina“ im Wirthaus „Zum Gutmann“ statt, wo man zu Salsa, Merengue, Cumbia, Raggeatón oder funk brasileiro die Hüften schwingen kann.

Hohen Besuch erwarten die Studierenden am Samstag, 20. Januar, bei dem das Land Peru im Mittelpunkt der Filmtage stehen wird: Als Ehrengast wird der stellvertretende Generalkonsul von Peru in München, Eliot Gaviria Valverde, an der zur Vorführung des Films „Cerviche“ rund um das peruanische Nationalgericht teilnehmen, die um 16 Uhr beginnt. Passend zum Thema des Films wird der Generalkonsul für die Besucherinnen und Besucher eine kleine kulinarische Überraschung mitbringen. Am Abend besucht dann Kerstin Kastenholz von Saywa Films, die am Film „Titiqaqa“ mitgewirkt hat, die Vorführung dieser Dokumentation ab 20.30 Uhr. Sie wird nicht nur spannende Einblicke in die Produktion des Filmes geben, sondern uns auch einen erweiterten Blick auf die umstrittene Thematik und die Motivation hinter dem Film geben, der sich mit dem Titikakasee in den Anden als Tourismusmagnet und Schauplatz von Menschenhandel und Naturzerstörung beschäftigt.

Eintrittskarten kosten für Kinder bis 12 Jahren sechs Euro (für Vorstellungen nach 17 Uhr: sieben Euro), für Kinder und Jugendliche 12-25 Jahre 6,50 Euro (ab 17 Uhr acht Euro), für Erwachsene ab 25 Jahre sieben Euro (ab 17 Uhr neun Euro).

Komplettes Programm der Lateinamerikanischen Filmtage

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