Gelder von Äquatorialguinea in Brasilien beschlagnahmt

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Da es sich um keinen offiziellen Besuch gehandelt hat, wurde das Gepäck kontrolliert und beschlagnahmt (Foto: Polícia Federal/Divulgação)
Datum: 18. September 2018
Uhrzeit: 15:33 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die brasilianische Bundespolizei hat am Montag (16.) etwa 1,5 Millionen US-Dollar Bargeld und Luxus-Uhren im Wert von 15 Millionen US-Dollar auf dem Flughafen „Aeroporto Internacional de Viracopos“ in Campinas (SP) beschlagnahmt. Die sichergestellten Gelder/Waren gehörten zu einer Delegation des Vizepräsidenten von Äquatorialguinea, der Besitz konnte „nicht stichhaltig und rechtmäßig“ deklariert werden. Vizepräsident Teodorin Nguema Obiang (Sohn des Präsidenten) ist für seinen ausgefallen Geschmack bekannt und hatte sich nach Berichten lokaler Medien zur „Gesundheitsvorsorge“ in Brasilien aufgehalten. Das Flugzeug, das die Delegation ins Land brachte, stammt von der Regierung von Äquatorialguinea. Da es sich um keinen offiziellen Besuch gehandelt hat, wurde das Gepäck kontrolliert und beschlagnahmt.

Äquatorialguinea ist der drittgrößte Erdölproduzent Afrikas südlich der Sahara und das einzige afrikanische Land mit Spanisch als Amtssprache. Äquatorialguineas Öl machte in den vergangenen 15 Jahren aus einer finsteren, bettelarmen, brutalen Diktatur im Schatten seiner Nachbarn eine aufprotzende und noch immer sehr brutale Diktatur, um deren Gunst alle buhlen und deren Bevölkerung immer noch größtenteils bettelarm ist.

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