Peru: 1.785 Kulturgüter aus neun Ländern repatriiert

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Die archäologischen Stücke, darunter Puppen, Krüge, Cancheros und Keramikflaschen, gehören unter anderem zur Kultur der Nasca, Mochica, Chancay, Huari und Inka (Foto: Ministro de Relaciones Exteriores)
Datum: 21. September 2018
Uhrzeit: 12:25 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien, Peru
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach langwierigen Rechtsstreitigkeiten und in einigen Fällen dank Spenden gelang es dem peruanischen Staat 1.785 Kulturgüter aus neun Ländern zurückzuholen. Zu den wertvollen Stücken, die vom Außenministerium am Donnerstag (20.) präsentiert wurden, gehören Leinwände/Bilder, Webstühle und rund 500 archäologische Objekte aus verschiedenen Kulturen. Die Länder, in denen diese Objekte gefunden wurden, sind Argentinien, Australien, Kolumbien, Ecuador, die Vereinigten Staaten, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Schweden und die Schweiz.

Bei den wertvollen Gütern handelt es sich unter anderem um einen von den Niederlanden zurückgeführten Mochewebstuhl, ein 1991 aus dem Kloster Virgen del Rosario in Junín gestohlenes Bild „La Creación de Eva“ und das Gemälde „Santa Bárbara“ aus der Schule von Cusco aus dem 17. Jahrhundert, das vom Art Museum of the Americas über die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zurückgegeben wurde. Die archäologischen Stücke, darunter Puppen, Krüge, Cancheros und Keramikflaschen, gehören unter anderem zur Kultur der Nasca, Mochica, Chancay, Huari und Inka.

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  1. 1
    Reisender

    Einmal eine positive Nachricht! Leider ist Spanien nicht untern den Ländern, welche Kulturgut zurückgegeben haben, dort dürfte am Meisten zu finden sein.

  2. 2
    Mark

    die deutschen sind auch nicht viel besser als die spanier, horten auch Tonnenweise Kulturgut was ihnen nicht zusteht.

  3. 3
    olivia2000

    Wenn die Spanier z.B. alles das was sie den Peruanern geklaut haben zurückgeben müssten, wäre dieser Staat für die nächsten Jahrzehnte Pleite. Dieser Staat ist nur durch Diebstahl, vorzugsweise in Südamerika (Peru), zu dem geworden was sie heute sind ansonsten wären sie heute vielleicht auf dem Niveau von Rumänien oder Albanien.

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