Tijuana: Zentrum des Kindersextourismus in Mexiko

Der Sextourismus nimmt weltweit zu, in den lateinamerikanischen Ländern ist er jedoch besonders hoch (Foto: Camarabrasil)
Datum: 07. Oktober 2018
Uhrzeit: 14:23 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die mexikanische Stadt Tijuana (unmittelbar südlich der Grenze zu Kalifornien) hat sich in den letzten zehn Jahren zum blühenden Prostitutions-Zentrum Mexikos entwickelt. Die Situation ist sehr beunruhigend, da Sexarbeiter nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sind. Immer mehr Minderjährige sind gezwungen, in dieser Stadt alle Arten von sexuellen Dienstleistungen anzubieten, was leider zu einer Touristenattraktion sowohl für Einheimische als auch für Ausländer, insbesondere US-Amerikaner, geworden ist.

Trotz der Tatsache, dass Menschenhandel als Verbrechen eingestuft wird, sind Kindersex-Handelsnetze immer weiter verbreitet und werden sogar, wenn auch illegal, über soziale Netzwerke gefördert. Tijuanas Sekretär für öffentliche Sicherheit, Gerardo Manuel Sosa, versichert, dass „die Koordination und der Informationsaustausch mit amerikanischen Unternehmen die Entwicklung dieser Techniken erschwert. Es gibt auch Kontakt zu den Hotels, in denen diese Leute absteigen“.

Nach Angaben einiger Minderjähriger, die es geschafft haben, sich von der Kontrolle der Zuhälter zu befreien, sind die Treffpunkte zwischen Pädophilen und Opfern einige der Internetcafés in ganz Tijuana. In ihnen warten die Kinder mit dem beliebten Videospiel „Candy Crush Saga“, bis jemand kommt und ihre Dienste in Anspruch nimmt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Paddy Zé

    Was nützt eine Mauer, wenn die Verbrecher nicht die illegalen Einwanderer sind, sonder von hinter der Mauer her kommen? Die spazieren nämlich die Grenztore lockig flockig ein und aus.
    Den illegal Eingewanderten werden die Kinder entführt und auf nimmer wiedersehen genau in diese hochkriminellen Ringe in die Hände gespielt.
    Eine Riesensauerei und das heuchlerische amerikanische Establishment ist gebauso involviert in Taiti, Thailand oder Nordafrika. Pizzagate kommt nicht aus einem Hirngespenst heraus, sondern ist Realität und ein Instrument, Politiker zu erpressen und zu Marionettten zu machen.
    Darum geschehen praktisch überall auf der Welt Dinge, die nicht nachvollziehbar sind und schon offensichtlich, wenn Länder und ihre Ressourcen ausgeraubt und verkauft werden.
    Es hat schon solch absorde Formen angebommen, dass der Mainstream uns es ve schweigen muss, weil es keine logische ethisch-moralische Erklärungen mehr gibt.
    Wir leben in einer versklavten kranken Welt und Mehrheit der wahlberechtigten Bevökerung, was nicht der Mehrheit der gesammten Bevölkerung bedeutet, findet das auch noch gut.
    Bedenklich die Entwicklung im allgemeinen, wie die Menschen sich mit wenig Informationen beeinflussen lassen. Man wünsche Niemand etwas schlechtes, aber etwas sagt mir, das wird sich alles sehr schlimm rächen.

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