Ecuador: Ex-Präsident der Zentralbank zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt

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Seit Amtsübernahme von Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés kann die ecuadorianische Justiz ungehindert gegen Korruption und Vetternwirtschaft ermitteln (Foto: Twitter)
Datum: 09. Januar 2019
Uhrzeit: 11:24 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit Amtsübernahme von Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés kann die ecuadorianische Justiz wieder ungehindert gegen Korruption, Geldwäsche und Vetternwirtschaft ermitteln. Nachdem bereits Ex-Präsident Rafael Correa wegen der versuchten Entführung eines Oppositionspolitikers angeklagt wurde, hat der nationale Gerichtshof von Ecuador nun den ehemaligen Präsidenten der Zentralbank Pedro Delgado wegen „unerlaubter Bereicherung“ zu fünf Jahren Gefängnis und einem Bußgeld in Höhe von 788.855,94 US-Dollar verurteilt.

Delgado, Cousin von Rafael Correa, ist seit 2015 ein Flüchtling der Justiz. Er verließ das Land nachdem bekannt wurde, dass er seinen Abschluss als Wirtschaftswissenschaftler gefälscht hatte. Kurz darauf wurde er wegen des Verbrechens der Unterschlagung zu acht Jahren Haft verurteilt.

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