„Es gab keine verhafteten Journalisten“: Die Lüge des Nicolás Maduro

Nicolás Maduro mit dem katalanischen Journalisten Jordi Évole (Foto: Divulgacao)
Vor wenigen Tagen wurden im südamerikanischen Land Venezuela mehrere ausländische Journalisten wegen Verletzung von „Einreisebestimmungen“ verhaftet. Das fehlende Journalistenvisum entpuppte sich dabei einmal mehr als bequemes Mittel der Vorzensur. Links-Diktator Maduro und Oppositionsführer/Interimspräsident Juan Guaidó stehen im Fokus der Weltöffentlichkeit. Journalisten aus aller Welt reisen in das Land ein, um über die Krise zu berichten. In einer Vorabveröffentlichung des Interviews mit dem katalanischen Journalisten Jordi Évola, das am Sonntag (3.) vollständig veröffentlicht wird, ging Maduro auf die insgesamt zehn Verhaftungen in dieser Woche ein.
„Es gibt hier keine Verhaftung oder Inhaftierung von Journalisten“, antwortete Maduro“. „Was ist dann passiert?“ lautete die Frage von Évole. „Nun, das waren Montagen und Provokationen. Sie machen Montagen, um eine Nachrichtengeschichte zu präsentieren und reproduzierten sie dann auf Twitter und in den sozialen Netzwerken“, erklärte Maduro. Dies ist der Beginn eines langen Interviews, das am Sonntag (3.) von „Salvados TV“ veröffentlicht wird und im Miraflores in Caracas aufgenommen wurde.
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