Ecuador: Regierung wirft Julian Assange Spionage vor

assange

Seit Juni 2012 lebte Julian Paul Assange in der Botschaft Ecuadors in London (Foto:Archiv)
Datum: 15. April 2019
Uhrzeit: 15:39 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Ecuadors Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés hat den Entzug des Asyls für den WikiLeaks-Gründer Julian Paul Assange erneut verteidigt. In einem Interview mit dem britischen „Guardian“ wirft Moreno dem 47-Jährigen vor, während seiner Zeit in der Botschaft des südamerikanischen Landes in London ein „Zentrum für Spionage“ eingerichtet zu haben. Dies war nach seinen Worten auch entscheidend dafür, dass Assange der Asylstatus entzogen wurde.

„Keine andere Nation/Regierung hat die Entscheidung beeinflusst, das Asyl des Wikileaks-Gründers zu widerrufen. Die alte Regierung Ecuadors (Rafael Correa) hatte zudem Einrichtungen innerhalb der Botschaft geschaffen, um in die Prozesse anderer Staaten einzugreifen. Jeder Versuch der Destabilisierung ist für Ecuador ein verwerflicher Akt. Wir können und werden nicht zulassen, dass unser Haus – das seine Türen öffnete – ein Zentrum der Spionage wird“, so Moreno. Assanges Anwalt hatte Ecuador zuvor „unverschämte Beschuldigungen“ vorgeworfen.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2019 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!