Grenzerfahrungen im reichsten Land der Welt

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Peru ist Austragungsort für zahlreiche Sportveranstaltungen unterschiedlicher Kategorien (Fotos: PromPeru)
Datum: 14. Mai 2019
Uhrzeit: 15:45 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
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Autor: Redaktion
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Peru mit seiner klimatischen Vielfalt zeigt sich gern als Outdoorparadies, das zu Fuß oder auf dem Rad erkundet werden kann. Für Fans einer höheren Pulsfrequenz stehen eine Vielzahl an Sportveranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen auf dem Programm. Den Anfang macht der Inca Trail Marathon, der die legendäre Inka-Zitadelle Machu Picchu zum Ziel hat. Der Inka Trail Marathon gilt unter Kennern als der schwierigste Marathon der Welt. Insgesamt müssen vor dem Ziel des Laufes, dem Sonnentor in Machu Picchu, vier Pässe überwunden werden. Der höchste davon liegt auf über 4.200 Metern und trägt den wohlklingenden Namen “Pass der toten Frau”. Wer bei aller Anstrengung noch in der Lage ist, seine Umgebung wahrzunehmen, kann sich an landschaftlichen und kulturellen Highlights wie dem schneebedeckten Gletscher Veronica, dem fruchtbaren Urubambatal oder den Resten des Inka-Wachturms Runkurakay erfreuen. Der Lauf führt über originale Wege der Inka mit ihren typischen Steinkonstruktionen. Neben der klassischen Marathon-Distanz über 42,2 Kilometer – 26,2 Meilen – findet parallel auch ein Lauf über 30 Kilometer statt. Für 2019 sind zwei Termine vorgesehen, am 6. Juni und am 8. August.

Am 30. Juni fällt in Huaraz der Startschuss für den Ultra Trail Cordillera Blanca, der im Rahmen des Festival de Andinismo Cordillera Blanca stattfindet. Hierbei handelt es sich um ein siebentägiges Festival mit kulturellen, ökologischen und sportlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Weinverkostungen oder Open-Air-Kino vor der Kulisse der Cordillera Blanca. Herzstück des Festivals sind die verschiedenen sportlichen Wettkämpfe, darunter Trail Runnings durch die Region über verschiedene Distanzen von 12, 25 und 50 Kilometern sowie ein Aerothlon, bestehend aus Laufen, Mountainbiking und Paragliding. Huaraz gilt als Outdoormekka Perus und beheimatet sowohl den größten Berg Perus – den Huascarán mit 6.768 Metern – als auch den schönsten Berg der Welt, den Alpamayo mit 5.947 Metern.

Ebenfalls von Huaraz aus führt am 20. Juli der Ultra Trail 69 zur Lagune 69, ein wunderschöner, türkisblauer See auf 4.680 Metern und beliebtes Ziel für Tagestouren. Der Lauf findet im Huascarán Nationalpark statt, benannt nach dem höchsten Berg Perus und eines der spektakulärsten Settings Südamerikas. Auf alten Prä-Inkapfaden geht es durch uralte Nebelwälde, entlang an Flüssen und Seen, dabei ist der Huáscaran immer fest im Blick. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen Abschnitten von 12, 30 und 50 Kilometern.

Dass Peru nicht nur ein Ziel für Läufer ist zeigt sich bei den 6. Panamerikanischen Spielen, die vom 26. Juli bis 11. August erstmalig in Lima stattfinden. Bei diesem ersten internationalen Multisportevent in Perus Hauptstadt treten 6.700 Sportler in 39 Sportarten und 62 Disziplinen gegeneinander an. Die Spiele sind gleichzeitig das Klassifizierungsevent für die (para)olympischen Spiele in Tokyo 2020.

Erstmalig ist Surfen eine olympische Disziplin –eine emblematische Sportart für Peru, in der das Land in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge feiern. konnte Die Strände in Norperu sind bei Surfern aus aller Welt sehr beliebt, vor allem der Strand Chicama in La Libertad. Kenner schwärmen von der Chicama-Welle, der größten Linkswelle der Welt, die man minutenlang reiten kann, bevor sie bricht. Im Anschluß finden vom 23. August bis 01. September die Para-Panamerikanischen Spiele statt, die bereits zum 6. Mal ausgetragen werden. 1890 Athleten aus 33 Ländern werden in 17 Sportarten und 18 Disziplinen gegeneinander antreten. Insgesamt werden für beide Veranstaltungen über 50.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

Am 30. und 31. August, jährt sich schon zum fünften Mal das wichtigste Trailrunning Event in der Region Cusco. Die Chaski Challenge ist ein anspruchsvoller Ultra-Marathon über 100 Kilometer und zählt zu den wichtigsten Läufen seiner Kategorie weltweit.
Der Name stammt von dem Wort “Chaski” das auf Quechua „Läufer“ heißt. So nannte man zu Zeiten der Inka die Boten, die Lebensmittel und Nachrichten zwischen der Küste und den Anden hin- und hertransportierten.

Die Distanzen von 13, 30, 60 und 100 Kilometern führen auf den originalen Wegen der Inka durch die beeindruckenden Landschaften der Anden rund um Cusco und erstrecken sich von 2.800 bis auf 4.700 Höhenmeter. Neben der Höhe als zusätzliche Herausforderung macht die exotische Kulisse der peruanischen Anden den besonderen Reiz des Ultra- Marathons aus.

Vom 30. November bis 06. Dezember werden beim Des Sables Halbmarathon die Anden als Kulisse gegen die Wüste getauscht. Bereits zum zweiten Mal findet der Halbmarathon, einer der extremsten der Welt, in der Wüste von Ica statt. Besonders an der Wüste ist, dass die riesigen Sanddünen gewissermaßen direkt in die Wellen des pazifischen Ozeans übergehen. Innerhalb von vier Tagen werden in drei Etappen 120 Kilometer zurückgelegt, erwartet werden 355 Läufer aus 25 Ländern.

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