Operation Lava Jato: Justizminister Moro unter Druck

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Am 12. Juli 2017 wurde Ex-Präsident Lula da Silva durch Moro zu neun Jahren und sechs Monaten Haft wegen Korruption und Geldwäsche verurteilt (Foto: Moro)
Datum: 12. Juni 2019
Uhrzeit: 08:36 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Brasilien soll der amtierende Justizminister Sérgio Moro in seiner Zeit als Ermittlungsrichter vorsätzlich dafür gesorgt haben, dass der ehemalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva inhaftiert wurde um ihn an einer Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2018 zu hindern. Angebliche Gesprächsmitschnitte – veröffentlicht vom Investigativ-Portal „The Intercept“ – zwischen Moro und der Anti-Korruptionseinheit (Staatsanwaltschaft) sollen die illegale Absprachen bei Verurteilung von Lula beweisen.

Laut Moro belegen die angeblichen Enthüllungen „keine Unregelmäßigkeiten“. Die Veröffentlichungen ignorierten nach seinen Worten „das riesige Korruptionsnetzwerk der Operation Lava Jato“ und schüren „viel Sensationslust“. Der Oberste Gerichtshof in Brasilia will die Forderung nach einer Freilassung des inhaftierten Politikers neu prüfen. Dadurch könnte ein neues Berufungsverfahren eröffnet werden.

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