„Chavismo: Die Pest des 21. Jahrhunderts“

chavismo

Der Dokumentarfilm kritisiert scharf die Regierungen von Hugo Chávez (1999-2013) und Nicolás Maduro (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 11. Oktober 2019
Uhrzeit: 12:36 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Ein Gericht in Caracas hat die Vorführung des Dokumentarfilms „Chavismo, die Pest des 21. Jahrhunderts“ wegen „Förderung und Aufstachelung des Hasses“ gegen das Regime an venezolanischen Universitäten und in öffentlichen Räumen verboten. Die Anweisung zur Unterlassung wurde von Studenten der Bewegung „Viva la Universidad Central de Venezuela“ (Viva la UCV) angeprangert, nachdem die venezolanischen Behörden am 2. Oktober Ermittlungen gegen Beschäftigte der Simón Bolívar Universität eingeleitet hatte, nachdem diese ein Forum für die Vorführung des Dokumentarfilms eingerichtet hatten.

Eine Kopie der Gerichtsentscheidung, die in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde besagt, dass es verboten ist, „audiovisuelles Material zu fördern und zu verbreiten“, das von Gustavo Tovar für den Film „O chavismo, a peste do século XXI“ erstellt wurde. „Nur in einer Diktatur wird entschieden, was an Universitäten projiziert wird und was nicht“, so die Erklärung der Universität. Der Dokumentarfilm kritisiert scharf die Regierungen von Hugo Chávez (1999-2013) und Nicolás Maduro. Darin werden Anklagen wegen Menschenrechtsverletzungen behandelt und diese Regierungen werden für die humanitäre Krise, von der das Land betroffen ist, verantwortlich gemacht.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil

    Völlig richtig erfasst und dargestellt, in der Tat, die Pest des 21. Jahrhunderts. Aber nicht nur die Pest, nein, auch die Cholera, Malaria und jedwedes erdenkliches Krebsgeschwür, einschl. der Strahlenkrankheit zusammen.
    Nur eine leider nicht zu verleugnende Tatsache fehlt hierbei,….. diese „Pest“ ist entstanden aufgrund der jahrzehntelangen Duldung von schier unfassbarer Ungerechtigkeit, Ignoranz, Intoleranz, Borniertheit, völlig maßloser Gier, Inkompetenz, Raub, Mord, Diebstahl und Korruption der bis dahin herrschenden Oligarchie/ Klasse/Oberschicht, oder wie Sie diese auch immer nennen wollen.
    Eben die Duldung gesamtgesellschaftlich bezogen, völlig „unhygienischer Zustände“.

    Jeder, der Venezuela wirklich kennt, weis das.

    Jetzt herrscht der entfesselte, hemmungslose Mob, mit genau den gleichen Attributen, welcher sich als Pest, aus den genannten unhygienischen Zuständen erst entwickeln konnte.

    Sogar schon Simon Bolivar hat derartiges schon in seinen Büchern beschrieben.

    Und das irgendwann einmal kommende Aufräumen wird unsagbar schwer.
    noesfacil

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