Coronavirus: Lufthansa beschließt Maßnahmenpaket

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Nach eingehender Bewertung aller vorliegenden Informationen zu den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus hatte die Lufthansa Group bereits alle Flüge von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines von und nach Festland-China bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März gestrichen (Foto: Latinapress)
Datum: 27. Februar 2020
Uhrzeit: 01:20 Uhr
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Autor: Redaktion
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Um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus frühzeitig zu begegnen, setzt Lufthansa jetzt zahlreiche Maßnahmen zur Kostensenkung um. Unter anderem werden alle für die Kranich-Airline geplanten Neueinstellungen nochmals überprüft, ausgesetzt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort unbezahlten Urlaub an. Eine Ausweitung der tariflichen Teilzeitangebote ist in Prüfung.

Alle geplanten Stations- und Flugbegleiter-Lehrgänge ab April 2020 werden nicht durchgeführt. Die Kursteilnehmer der bereits laufenden Lehrgänge werden vorerst nicht in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Ziel bleibt es jedoch, den Teilnehmern langfristig einen Arbeitsvertrag anbieten zu können. In den administrativen Bereichen kürzt die Kernmarke Lufthansa das Projekt-Volumen um zehn Prozent, das Sachkostenbudget um 20 Prozent.

Nach eingehender Bewertung aller vorliegenden Informationen zu den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus hatte die Lufthansa Group bereits alle Flüge von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines von und nach Festland-China bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März gestrichen. Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation für Flüge von und nach Hongkong wurden zudem auf dieser Strecke bereits Kapazitätsanpassungen vorgenommen, weitere Frequenzanpassungen von und nach Frankfurt, München und Zürich sind geplant. Rein rechnerisch stehen zurzeit 13 Langstreckenflugzeuge der Lufthansa Group am Boden.

Die aus den aktuellen Entwicklungen zu erwartende Ergebnisbelastung ist aktuell noch nicht abschätzbar. Der Konzern wird sich im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 19. März dazu äußern.

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