WHO: Brasilien soll Wirtschaft lahmlegen – Europa will Tourismus ankurbeln

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Brasiliens Wirtschaftsminister Paulo Guedes steht wegen seiner Corona-Maßnahmen unter Druck (Foto: Alan Santos/PR)
Datum: 28. Mai 2020
Uhrzeit: 12:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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Europa als größter Urlauberspielplatz der Welt wurde tatsächlich abgeseilt, da er schließlich als Coronavirus-Zentrum endete. Da jedoch der Sommer bevorsteht, ist der Kontinent hoffnungslos, die Beschränkungen aufzuheben, um Besucher dazu zu bewegen, das dringend benötigte Geld direkt in das geschädigte Wirtschaftsklima zu pumpen. Auf dem ganzen Kontinent haben zahlreiche Länder, die derzeit hinter dem Programm der Quarantäne oder gesicherten Grenzen ruhen, genau ermittelt, wie sie wieder Urlauber willkommen heißen können. Die Europäische Union stellte eine Aktivitätsstrategie vor, um die Wiederaufnahme ihrer inneren Grenzen zu erreichen, ihren Freundschaftsmarkt sicher anzukurbeln sowie Schienen-, Straßen-, Luft- und Seeverbindungen wiederherzustellen, die während der Pandemie tatsächlich erstickt wurden.

EU öffnet die Wirtschaft für den Sommertourismus

Die EU-Exekutive hat eine schrittweise Aufhebung der Grenzen vorgeschlagen, um die von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffene Tourismusindustrie wieder anzukurbeln. Die Grenzen in der gesamten EU sind geschlossen, einschließlich der grenzfreien Schengen-Zone. Aber die Staaten beginnen, sie wieder zu öffnen. Österreich und Deutschland sind die jüngsten EU-Länder, die sich darauf geeinigt haben, die Reisebeschränkungen aufzuheben. Ab Freitag wird es an den Grenzübergängen Stichprobenkontrollen geben, und am 15. Juni soll der freie Verkehr dann wieder aufgenommen werden. Die Wirtschaft wird für den Sommer geöffnet sein, weil viele Subindustrien der Wirtschaft in Deutschland und der EU im Allgemeinen wirklich helfen können, einen zweiten Schlag zu überstehen. Casino Tourismus und iGaming im Allgemeinen ist eine sehr wichtige und einflussreiche Sub-Industrie in jeder Wirtschaft. Die Entwicklungen im Casino Bereich haben in den letzten Jahren wichtige Beiträge zur Tourismusindustrie geleistet.

Um die lokale Wirtschaft zu retten, ist es für Deutschland von entscheidender Bedeutung, die Reisebeschränkungen für Staatsangehörige aus dem Großraum zu annullieren, insofern als Kasinos und andere Unternehmen strenge Präventivmaßnahmen nach COVID-19 anwenden, wie z.B. Temperaturkontrollen, die Forderung nach Gesichtsmasken, die Bereitstellung von Händedesinfektionsmitteln und so weiter. Es haben auch viele neue online casinos 2020 geöffnet. Als weltgrößtes Casinodrehkreuz kann die Anziehung von mehr Besuchern aus dem Deutschland dazu beitragen, das lokale und nationale Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Mit der Wiedereröffnung der Grenze haben nicht nur Casinos, sondern auch die vielen mit dem Glücksspiel verbundenen Unternehmen im Deutschland, wie Reisebüros und Transportunternehmen, und alternative Unternehmen, einschließlich derer im Einzelhandel, die Hoffnung, sich wieder zu erholen.

Eine Herausforderung für Brasiliens Wirtschaft

Brasilien könnte in einem Monat aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs mit Lebensmittelknappheit und „sozialer Unordnung“ vor einem „wirtschaftlichen Zusammenbruch“ stehen, warnte hingegen Brasiliens Wirtschaftsminister Paulo Guedes. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ist auch das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in der Region. Hier sind inzwischen Millionen von Arbeitsplätzen durch die Coronavirus-Pandemie verloren gegangen. Trotz des Sprichworts, dass das Virus nicht diskriminiert, hat es eine ungleiche und verheerende Wirkung auf Arbeiter mit niedrigem Einkommen, Immigranten und Frauen.

Die Gegner Guedes fordern nun seine Amtsenthebung, während die paramilitärischen Unterstützer rund um Staatspräsident Bolsonaro ihre persönliche Treue geloben. Dies ist das politische Chaos, das sich auf dem Höhepunkt der brasilianischen COVID-19-Krise abspielt. Die brasilianischen Krankenhäuser befinden sich an der Belastungsgrenze, und die Neuinfektionsrate steigt weiter an. Mit mehr als 20.000 Todesfällen durch COVID-19 und mehr als 310.000 bestätigten Infektionen bis zum 22. Mai hat Brasilien die europäischen Länder schnell überholt und ist zu einem der am schlimmsten betroffenen Länder weltweit geworden, wie aus einer Zählung der Johns Hopkins University hervorgeht. Die WHO rät dem Land daher dringend, die Wirtschaft weiterhin lahmzulegen.

In einem Land mit mehr als 200 Millionen Menschen befürchten zudem viele, dass die Situation noch schlimmer sein könnte, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. In den am härtesten betroffenen Gebieten, darunter Sao Paulo, Rio de Janeiro und Manaus, der größten Stadt im Amazonasgebiet, die auf Kühltransporter und Massengräber zurückgreifen musste, um die Zahl der Toten zu bewältigen, sind die Intensivbetten der Krankenhäuser nahezu aufgebraucht.

Aufgrund der Pandemie sieht sich Brasilien – das gerade eine massive Rezession in den Jahren 2015 und 2016 hinter sich hatte – in diesem Jahr mit einem Wirtschaftsrückgang von 5,3 Prozent konfrontiert, prognostiziert der Internationale Währungsfonds. Die Corona-Krise droht nun, die Wirtschaft noch stärker zu zerschlagen und die Regierung zu massiven Stimulierungsausgaben zu zwingen.

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