Besorgnis im brasilianischen Amazonasgebiet: Brände nehmen um 120 Prozent zu

brand

Feuer ist Teil der Strategie, den abgeholzten Boden zu "roden", um ihn später für Viehzucht oder Bepflanzung zu nutzen (Foto: Latinapress)
Datum: 02. November 2020
Uhrzeit: 13:18 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Brände im brasilianischen Amazonasgebiet haben im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um 120 Prozent zugenommen. Ebenfalls im Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Welt. Dort wurde ein Anstieg um 17 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres registriert. Nach konsolidierten Daten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (INPE) verzeichnete der größte Tropenwald der Welt im Oktober 17.326 Brandausbrüche, verglichen mit 7.855 im selben Monat des Jahres 2019.

Im Pantanal, das Brasilien mit Bolivien und Paraguay teilt, gab es im zehnten Monat des laufenden Jahres 2.856 Feuerquellen, verglichen mit 2.430 im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Die Brände haben jedoch im Oktober abgenommen, mit einem Rückgang zum September von 64 Prozent im Pantanal und 45 Prozent im Amazonasgebiet.

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