Sonnenbrille auf in Südamerika

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Eine Sonnenbrille sollte man in Südamerika immer im Gepäck haben (Foto: Dietmar Lang / IAP Photo)
Datum: 15. Februar 2021
Uhrzeit: 08:29 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Sonnige Reiseziele finden sich in Südamerika immer. Doch bevor der Koffer im Geiste schon gepackt wird, sollten Sie beim Optiker vor Ort eine Sonnenbrille anpassen lassen – gegebenenfalls mit Sehstärke. Vor der Reise an eine neue Sonnenbrille zu denken, kostet Sie nicht die Welt. Doch Reisende kosten die faszinierende Welt Südamerikas garantiert mehr aus, wenn sie gut sehen können. Denn zu sehen und erleben gibt es wahrlich in allen südamerikanischen Ländern viel. Kluge Menschen reisen bevorzugt in die Regionen Südamerikas, die sich durch ideale Wetterbedingungen im Winter auszeichnen.

Südamerika ist jede Entdeckungsreise wert

Ideale Wetterbedingungen bieten in der kalten Jahreszeit Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay und Venezuela sowie die Galapagos Inseln. Überall gilt es Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten. Wie der Begriff „Sehenswürdigkeiten“ bereits andeutet, sollte man diese live erleben. Die Sonne in Patagonien kann ganz schön blenden. Orte wie Valdés, Bahía Blanca oder Rosario werben mit durchgehend schönem Wetter und geringen Niederschlägen. In Chile locken neben einem Besuch im sonnigen Santiago de Chile auch attraktive Reiseziele wie die Osterinsel, San Pedro de Atacama, Valparaíso, Pucón oder Puerto Montt.

Viele Urlauber erkunden beim ersten Besuch gleich drei Länder Südamerikas. In das Reiseland, das ihnen am besten gefallen hat, kehren sie beim nächsten Mal zurück. Rundreisen bedeuten aber oft, Standardziele zu erkunden. Es lohnt sich aber auch, Ziele jenseits des Massentourismus zu erleben. Überall finden sich Urlaubsdestinationen mit privat betriebenen Unterkünften. Diese verbinden einen mit Land und Leuten. Niemand kann einem die Schönheiten einer Region besser nahebringen als die Menschen, die dort leben. Oftmals werden kleine Hotelanlagen von Auswanderern betrieben, die Deutsch oder Englisch sprechen.

Von Galapagos nach Paraguay, Peru und Uruguay

Dass in jedem Reiseland die klimatischen Bedingungen zur Reisezeit erkundet werden, sollte beim Packen helfen. Das Wetter kann zwischen Dezember und April manchen südamerikanischen Reiseregionen begünstigen, andere aber schlechter stellen. Dennoch sollten eine gute Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung eingepackt werden. Die Sonne hat in Südamerika Kraft, wenn sie bei uns nur mühsam hinter den Wolken hervorkriecht. Zudem bieten Salzseen oder schneebedeckte Berghänge der Sonne Reflektions-Flächen. Wer eine Sonnenbrille gekauft hat, die sich den wechselnden Lichtverhältnissen anpassen kann, hat eine kluge Investition getätigt. Einige Gepäckstücke erweisen sich in Südamerika als unersetzlich. Sie können vor Ort nur schwer in gleicher Qualität beschafft werden. Zudem dauert die Herstellung einer Sonnenbrille mit Sehstärke einige Zeit.

In Paraguay ist das Wetter im Winter nur durchschnittlich gut. Wer aber kein Strandvergnügen im Auge hat, findet in den Regionen um Ciudad del Este, Asunción oder Pedro Juan Caballero sehr gute Bedingungen zum Wandern. Peru hatte im Dezember entlang der Küsten ideales Wetter. Während in Huaraz, Cusco und Iquitos schlechtes Wetter vorherrschte, boten Puno, Machu Picchu und Juliaca für Wanderer optimale Bedingungen. In Uruguay herrschten noch im Dezember ideale Wetterbedingungen, um Ziele wie Punta del Este, Montevideo, La Paloma (gibt’s tatsächlich!), Salto oder Colonia del Sacramento zu erkunden. Jede Region Südamerikas hat im Winter ihre sonnigen und ihre Schattenseiten. Reiselustige Europäer sollten tunlichst in Regionen mit idealen Wetterbedingungen reisen. Klimatische Überraschungen sind jedoch immer möglich.

Südamerika – heiße Tipps für den Winter

Wer das kalte Wetter und die Corona-Lockdowns gründlich satthat, möchte dem europäischen Winter baldmöglich entfliehen. Südamerika lockt mit tollen Reisezielen und vielen Sonnenstunden. Zumindest an vielen Orten. Nicht alle angepeilten Reiseziele Südamerikas bieten derzeit ideales Reisewetter. Manche Destinationen bieten sich eher im europäischen Sommer für eine Südamerika-Erkundung an. Zwar kann auch die Regenzeit durchaus attraktive Seiten haben – beispielsweise im Pantanal. Doch Hochwasser ist nicht jedermanns Sache. Hochsaison ist zwischen November und April in Feuerland, Patagonien sowie anderen Regionen im Sünden Argentiniens und Chiles. Im europäischen Winter können Abenteurer sich in die spektakulären Kulissen des Perito Moreno Gletschers oder der Torres del Paine flüchten. Auch Kap Hoorn bietet noch angenehme Tagestemperaturen um 20 Grad. Jeder hegt seinen eigenen Reisetraum von Südamerika.

Im Februar brechen Südamerika-Kenner nach Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und Buenos Aires auf. Da 2021 der gewohnte Karneval in Rio nicht stattfindet, könnte eine Entschädigung für dieses entgangene Erlebnis in einer Erkundung Südbrasiliens liegen. Ideale Bedingungen herrschen jetzt in Santa Catarina sowie in Rio Grande do Sul. Außerdem kann auch die Weinlese in Südbrasilien, Argentinien und Chile reizvolle Einblicke bieten. Bei einer Rundreise durch mehrere Länder Südamerikas werden unterschiedliche klimatische Regionen durchquert. Es kommt also darauf an, wie die Reiseroute verläuft. Urlaubsreisende mit Caravan sollten die Strecke sorgfältig an den klimatischen Bedingungen ausrichten. Pauschalreisende können sich darauf verlassen, dass solche Erwägungen in der Streckenführung eingerechnet werden.

Alle Wetter – was für ein variabler Kontinent!

Südamerika-Fans wissen aus eigener Erfahrung: Ein halbes Leben reicht nicht aus, um alle faszinierenden Reiseziele Südamerikas zu erkunden. Der riesige Kontinent kann im Prinzip ganzjährig bereist werden – aber eben nicht überall mit gutem Wetter. Jede Jahreszeit bietet sich für die Erkundung bestimmter südamerikanischer Regionen an. Immerhin haben wir es mit einem Kontinent zu tun, der tropische Amazonas-Gebiete, riesige Salzseen, Salzwüsten wie die Atacama in Chile, aber auch die kalten Bergwelten der Anden oder das ozeanische Klima in Feuerland zu bieten hat. Bei einer Südamerika-Rundreise wird also winterlich-warme und sommerlich-kühle Kleidung benötigt. Festes Schuhwerk zum Wandern, wasserdichte Regenjacken, Sonnenbrillen und Sonnenhüte sind Pflichtgepäck.

Im Reisemonat April lockt die Region um Bariloche mit einem spektakulären „Indian Summer“. Mancher Urlauber traut sich auch an einen Jugendtraum heran: eine Antarktis-Expedition. Auch dafür ist der April der ideale Reisemonat. Doch die Kleidung sollte jedem Reise-Abenteuer angepasst werden. Im Amazonas-Gebiet wartet kein Kiosk darauf, Fehlendes zu liefern und Verlorenes zu ersetzen. Besser, man hat zwei Sonnenbrillen dabei: eine mit Sehstärke und eine andere als Ersatz.

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