El Salvador: Starke Zustimmung für Präsident Nayib Bukele

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Eine große Mehrheit der Salvadorianer befürwortet die Regierung von Präsident Nayib Bukele trotz der Kontroversen über seine Politik und der US-Sanktionen gegen sein Kabinett (Foto: PRESIDENTE NAYIB BUKELE)
Datum: 15. Dezember 2021
Uhrzeit: 21:28 Uhr
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Autor: Redaktion
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Eine große Mehrheit der Salvadorianer befürwortet die Regierung von Präsident Nayib Bukele trotz der Kontroversen über seine Politik und der US-Sanktionen gegen sein Kabinett. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der investigativen Abteilung der Lokalzeitung „La Prensa“ hervor. Die Ergebnisse zeigen, dass 85,1 Prozent der Befragten den 40-jährigen Bukele entweder sehr oder eher befürworten – trotz einiger Skepsis gegenüber seinem Vorhaben, El Salvador zum ersten Land der Welt gemacht zu haben, das Bitcoin als legale Währung einführte. Die Umfrage ergab, dass nur etwa zwölf der Befragten ihn teilweise oder sehr stark ablehnen. Etwa drei Prozent der Befragten haben nicht auf die Frage geantwortet.

Damit liegt die Zustimmung zu Bukele etwas höher als bei der letzten Umfrage im September mit 84,9 Prozent, obwohl sie seit Juni leicht gesunken ist. „Die Zustimmung für den Präsidenten ist ähnlich wie vor drei Monaten und eine der niedrigsten seit Beginn seiner Amtszeit, aber sie liegt immer noch über der Zustimmung, die seine Vorgänger hatten“ so „La Prensa“ zu ihrer Umfrage. Oppositionsgruppen im Land und das Weiße Haus haben Bukele für seinen kämpferischen Regierungsstil scharf kritisiert, zu dem auch die Entlassung der Richter des Verfassungsausschusses des Obersten Gerichtshofs sowie des damaligen Generalstaatsanwalts im Mai gehörte.

Washington hat letzte Woche Mitglieder des Kabinetts von Bukele wegen angeblicher Verbindungen zu Korruptionsfällen und Bandenverhandlungen sanktioniert. Bukele hat die Sanktionen verurteilt. Hunderte von Salvadorianern protestierten am Sonntag gegen Bukele und seine Verbündeten und warfen dem Präsidenten vor, seine Macht festigen zu wollen. Die Umfrage ergab auch, dass Kriminalität und Unsicherheit, Banden, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit die größten Sorgen der Befragten sind.

Bei der Umfrage, die zwischen dem 24. und 29. November durchgeführt wurde, wurden 1.520 Personen aus dem ganzen Land befragt, die Fehlermarge liegt bei plus/minus 2,6 Prozent.

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