Buenos Aires führt System zur Erkennung von Coronavirus-Fällen anhand von Hustengeräuschen ein

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Das IATos-System stützt sich auf eine Datenbank mit 140.000 Hustenproben (Foto: buenosaires.gob)
Datum: 15. Februar 2022
Uhrzeit: 13:22 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Regierung der Stadt Buenos Aires hat ein System eingeführt, das mögliche Fälle von Coronaviren erkennt, indem es die Hustengeräusche der einzelnen Personen analysiert und künstliche Intelligenz einsetzt. Das IATos-System stützt sich auf eine Datenbank mit 140.000 Hustenproben, die nach Angaben der Behörden in der argentinischen Hauptstadt die größte derartige Datenbank der Welt ist. Das System ist jetzt über „Boti“, den WhatsApp-Account der Stadtverwaltung, verfügbar und enthält eine Reihe von Triage-Fragen. Die Person kann dann einen akustischen Hustenreiz aufnehmen und einsenden. „IATos“ analysiert dann den Ton: Wenn er positiven Fallmustern entspricht, empfiehlt es der Person, sich auf COVID-19 testen zu lassen.

In einem Pilotversuch empfahl „IATos“ von insgesamt 2.687 ausgewerteten Audios 554 Personen einen Test. Von diesen 554 Personen wurden 436 positiv und 118 negativ getestet. „In der Stadt Buenos Aires arbeiten wir weiterhin an Innovationen und neuen Technologien, lernen von den innovativsten Erfahrungen in der Welt und entwickeln neue Lösungen, um unsere Verwaltung zu verbessern“, so der Regierungschef von Buenos Aires, Horacio Rodríguez Larreta.

„IATos“ arbeitet auf der Grundlage eines neuronalen Netzwerks mit künstlicher Intelligenz, das in der Lage ist, Stimme, Atem- und Hustengeräusche zu klassifizieren. Es basiert auf Algorithmen des maschinellen Lernens und wurde vom Sekretariat für Innovation und digitale Transformation der Stadt Buenos Aires entwickelt.

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