Erstes Krypto-Café in Puerto Madero eröffnet

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"CrypStation" ist das erste Café in Puerto Madero, in dem mit Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen bezahlt werden kann (Foto: Twitter)
Datum: 09. Mai 2022
Uhrzeit: 12:48 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Welt der Kryptowährungen wächst sprunghaft an. Spätestens seit der Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador durch Präsident Nayib Bukele, interessieren sich auch andere Regierungen lateinamerikanischer Länder zunehmend für Kryptowährungen. Insbesondere Honduras, Kuba, Panama, Brasilien, Mexiko und Argentinien zeigen sich offen für die digitalen Währungen. Dies beweist ein neues Café, das am Freitag (6. Mai) in Puerto Madero, Buenos Aires, eröffnet wurde: „CrypStation“ ist das erste Café in Puerto Madero, in dem mit Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen bezahlt werden kann. Es befindet sich in einem der ikonischen Backsteingebäude, das zur „Universidad Católica Argentina“ (UCA) gehört.

Das Café soll „Brücken zwischen der traditionellen Wirtschaft und der Kryptowelt schlagen“. Das könnte so sein, wie bei jedem anderen Produkt oder jeder anderen Dienstleistung, denn die Akzeptanz von Kryptowährungen wird sich bei Unternehmen und Menschen weiter verbreiten. Als Investor mit mehr als fünf Jahren Erfahrung im Bitcoin-Handel beschloss Mauro Liberman, sein Wissen in dieses Projekt einzubringen, das nicht nur gastronomisch ist. Das Café wird auch Anlageberatung, Kurse und Veranstaltungen zum Kryptowährungsuniversum sowie den Zugang zum Metaverse anbieten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit BTC über das Lightning Network, ein Peer-to-Peer (P2P)-Netzwerk der zweiten Ebene, zu bezahlen. Es ist auch möglich, mit den anderen herkömmlichen Methoden zu bezahlen.

Der Mitbegründer stellte klar, dass Zahlungen mit Kryptowährungen nur über persönliche Wallets erfolgen können, d.h. nicht über zentralisierte Börsen. Das liegt daran, dass solche Plattformen keine Zahlungen, sondern den Handel ermöglichen. In diesem Zusammenhang wies Liberman darauf hin, dass es für die Nutzer wichtig ist, zu lernen, wie sie ihre Gelder in selbstverwahrten Wallets außerhalb von Börsen aufzubewahren – ein Kernwert, der Bitcoin auszeichnet. Was die Ausstattung betrifft, so gibt es einen Bereich mit Tischen und Hängesesseln sowie einen Bildschirm, auf dem man live Kryptowährungskurse verfolgen kann. Außerdem verfügt er über einen Bitcoin-Geldautomaten der Firma Athena. Dieser Automat ist der 11., den das Unternehmen in Buenos Aires installiert hat und der es Interessenten ermöglicht, Bargeld in die Kryptowährung zu tauschen und umgekehrt. Die Initiative im Universitätsgebäude zeigt, dass Bitcoin als Währung und Investition in Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Öffentlichkeit.

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